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Upcycling Alte Holzkisten in zuckersüßen Bonbonfarben

  
So schön kann Sperrmüll sein! Diese tollen Holzkisten waren für den Müll bestimmt, aber zum Glück hab ich sie gerettet. Die Kisten sind prima um meine ganzen Dekosachen zu sortieren, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben.

Bevor sie allerdings von mir generalüberholt wurden, sahen sie so aus :

   
 
Da die Böden der Kisten verzogen waren und sich dadurch Spalten ergeben haben, habe ich alle Böden neu vernagelt.

Als nächstes habe ich die Kisten mit groben Schleifpapier geschliffen. Zum Übermalen habe ich Kreidefarbe in Pastelltönen benutzt. Normalerweise reichen 2 Schichten Farbe, da der Filzstift aber immer wieder durchgezogen ist, musste ich stellenweise 4mal drüber.

Der Einsatz hat sich gelohnt und ich freu mich über meine neuen alten Ordnungshelfer.

  
Euer Fräulein Ohwieschön 

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Upcycling Alte Kopfkissen neu in Szene gesetzt

  Aus Mama’s Fundus habe ich zwei alte Kopfkissen mit einer schönen Stickerei bekommen, die leider Flecken haben und deshalb als Kissen nicht mehr zu gebrauchen waren. 

Kombiniert mit zwei Stickrahmen (die es grade reduziert beim Depot gibt) und ein paar Minütchen Zeit zum Nähen, entstanden diese beiden hübschen Bilder:

  Sonnige Grüße

Euer Fräulein Ohwieschön

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Upcycling: Buch- Origami statt Altpapier

Vor ein paar Monaten habe ich auf einer Messe total schöne Bücher gesehen, die mit Buch- Origami gestaltet waren. Hierbei wird durch das einzelne Falten aller Seiten ein Motiv oder ein Schriftzug hervorgehoben.Ich hab mich gleich in eins der Dekobücher verliebt, aber leiderleider war ich dann schnell wieder entliebt, als ich den Preis für das Buch gesehen habe. Also hab ich mir das Buch erstmal aus dem Kopf geschlagen. Aber wie das nunmal bei mir so ist, wenn ich mal Feuer und Flamme für etwas bin, dann lässt mich das nicht mehr los. Die ganzen Wochen seitdem hab ich immer mal wieder nach dieser Buchkunst gegoogelt. Ich wurde auch fündig, aber irgendwie hab ich dann doch immer vor der Herausforderung gekniffen…. mal ehrlich….wer entscheidet sich schon freiwillig und mit Freude dazu, einige hundert Buchseiten zu falten???.

Mir wollte die Idee aber einfach nicht aus`m Kopf gehen und furchtbar neugierig bin ich auch. Ich muss einfach immer wissen, wie sowas funktioniert. Nach kurzem Wühlen im Worldwideweb habe ich eine Anleitung für meinen ersten Versuch gefunden und der sieht so aus:

DCF 1.0

Für den ersten Versuch ist es eigentlich ganz schön geworden. Leider hatte ich am Anfang eine Denkknoten, deshalb habe ich die ersten Seiten falsch gefaltet, aber hab es zum Glück schnell gemerkt. Mir haben da You tube Videos auf die Sprünge geholfen.

Ein Tipp war da zum Beispiel, das Buch geschlossen aufzustellen und im Abstand von ca. 3 oder 4 cm zum Buchrücken eine Linie mit dem Bleistift über alle Seiten zu ziehen (das gleiche wird auf der Unterseite gemacht). So soll es leichter sein, statt alle Seiten bis zum Buchrücken zu falten.

Die Vorlage des Motivs ist in Linie eingeteilt, jede Linie eine Seite. Man schiebt die Vorlage entsprechend der Seite ein und legt dann sein Lineal an der Hilfslinie und der Motivlinie an und schon kann die erste Faltung gemacht werden. Pro Seite wird oben eine Faltung gemacht und unten. Nach einigen hundert Faltungen und ein wenig Muskelkater in den Fingern, hat man dann aus einem alten Schinken eine schöne Deko gemacht.

Als Faltwerkzeug habe ich ein Stück Pappe benutzt, das war zwar in Ordnung fürs erste, aber für das nächste Projekt habe ich aufgerüstet. Insgesamt hab ich für das Herz ca. 400 Seiten innerhalb von knapp 7 Stunden gefaltet.

Das nächste Buch war als Geburtstagsgeschenk gedacht und sollte dementsprechend fehlerfrei und sauber gefaltet sein. Ich hab mir jetzt ein Geodreieck und ein mittellanges Lineal gekauft (Post it an mich selbst:kauf ein großes Geodreieck, damit geht es noch leichter), damit wurde die Faltkante noch genauer und sauberer.

Diesmal wollte ich auch kein Motiv sondern einen Schriftzug. Ich hab mich für „PAPA“ entschieden, da dass Buch ein Geschenk für meinen Papa wird.

Nach insgesamt 9 Stunden war es dann geschafft:

DCF 1.0

 

Ich bin total happy, dass ich die Herausforderung angenommen hab und meiner Neugier gefolgt bin. Es dauert zwar immer ein Weilchen, aber ich mag so Fitzelarbeit. Das Ergebnis macht einen jedesmal wieder baff und ich bin überglücklich eine so schicke Upcycling-Idee für alte Bücher gefunden zu haben.

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Upcycling: Makeover für einen echten Oldie

Eierschrank 5

Monatelang war ich auf der Suche nach einem alten Eierschrank, als i-Tüpfelchen für meine Küche. Dann bin ich endlich vor ein paar Wochen fündig geworden. Leider hat ein Farblackliebhaber, den ganzen Schrank in dunkelbraun lackiert, bis in den allerletzten Winkel.

Zuerst wollte ich ganz beherzt auf Handarbeit setzen und hab mir im Baumarkt Schmirgelpapier und Schmirgelschwämme geholt. Nach ungefähr 15 Minuten Schmirgelarbeit mit 0% Effekt, außer das mir die Hände wehgetan haben, hab ich vorerst aufgegeben. Noch dazu ist der Schrank einfach so winzig dass man in die kleinen Winkeln gar nicht reinkommt.

Frustriert hab ich den Schrank für 2 Wochen zur Seite gelegt. Dann aber fiel mir Papa´s Werkzeugparadies ein, seine Garage, in der es einfach alles gibt was man, in diesem Fall Frau, so braucht und vor allem alles auch im Miniformat, damit man auch filigrane Dinge bearbeiten kann.

Mit einem kleinen Minischleifgerät und einem Dreiecksschleifgerät ging es dem Lack dann endgültig an den Kragen.

Nach dem Schleifen habe ich den Schrank mit Kreidefarbe bemalt, innen pastellgrün und außen weiß. Die Farbe lässt sich super verarbeiten und wenn man Sie mit einem Schwämmchen auftupft, deckt sie sehr schnell und bekommt obendrein eine schöne matte Struktur.

Heute morgen habe ich dann zum krönenden Abschluß zwei Borten gehäkelt und endlich darf das Schränkchen in meine Küche einziehen.

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DIY: So schön kann Altglas sein 

  Diese süßen Aperitif Flaschen konnte ich einfach nicht ins Altglas geben. 

Ich hab sie ausgewaschen und das Etikett abgerubbelt. Den Boden hab ich  mit Dekosteinen aufgefüllt und die Flaschenhälse mit Paketschnur verknotet. 

Beim Wochenendeinkauf hab ich mir bunte Rosen mitgenommen und fertig war die neue Upcycling-Deko.

Lasst euch bei Gelegenheit auch einen eisgekühlten Aperitif schmecken, die Flaschenketten sehen super als Balkondeko aus!

Ich wünsche euch ein sonniges, kreatives Wochenende!

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Schmuckregal – endlich Platz für alle Ohrringe

Ich liebe Modeschmuck und vor allem große Ohrringe und Armreife. Mit der Zeit haben sich da so manche angesammelt, die ich in Dosen und Schalen aufbewahrt hatte. Allerdings war das Morgens immer eine endlose Kramerei bis man die gewünschten Teile gefunden hat, gar nicht mitgerechnet das ewige Entknoten wenn sich Armreifen, Ketten und Ohrringe verbündet haben. Der Wunsch nach einem schicken Regal für den Schmuck wurde immer größer. Beim Ausmisten im Speicher habe ich vor ein paar Jahren einen alten Setzkasten gefunden, den ich ich kurzerhand zum Schmuckregal umgebaut haben. Jetzt ein paar Jahre und Shoppingtouren später war die Schmuckgarage zu klein geworden und Ersatz musste her.

Da mir das Konstrukt an sich gut gefallen hat, habe ich nach einem größeren „Setzkasten“ Ausschau gehalten und bin beim Depot fündig geworden. Vorteil dabei war auch noch, dass man es nicht streichen muss. Das Regal gibt es immer wieder mal, oft in ganz weiß und ab und zu mit Vintage Tapeten auf der Rückwand.

Wer gerne auf Flohmärkte geht, kann auch da immer wieder schöne alte Setzkästen finden und die dann selber mit Farbe und Co aufhübschen.

Das Regal ist ca. 80 cm breit und 52 cm hoch.

Mit einem Handbohrer habe ich in jedes Fach im oberen Bereich rechts und links in die Seitenwände ein Loch gebohrt und dann einen festen Draht eingezogen. Den Draht kann man aussen mit dicken Perlen festmachen.

Ein bisschen Deko oder Parfumflaschen dazu und schon ist der Schmuck gleichzeitig Dekoration im Bad oder Schlafzimmer.

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Upcycling Kerzengläser

Vielleicht kennt ihr das ja auch…. Ich liebe Kerzenlicht in der Wohnung und habe überall Kerzengläser und Laternchen dekoriert. Da ich zwei langhaarige Stubentiger habe, die auch mal über Tische und Fensterbänke huschen, mag ich am liebsten Kerzen im Glas, wie die von IKEA oder zur Weihnachtszeit auch im Aldi, weil die am sichersten sind. Im Laufe der Zeit sammeln sich dann jede Menge leere Gläschen, die, wie ich finde, viel zu schade sind, um sie wegzuwerfen.

Die ersten Gläschen habe ich ausgekocht und als Dessertgläser genutzt (sieht auch sehr schick aus, den Nachtisch im Glas zu servieren). Die nächsten Gläser habe ich an Bekannte verschenkt, die auch Dessertgläser daraus gemacht haben.

Nachdem alle mit Gläschen versorgt waren, hatte ich aber immer noch welche über. Irgendwann kam mir der Gedanke, die Gläser aufzuhübschen und daraus Teelichtgläser zu machen, die man als kleines Mitbringsel oder Geschenk verwenden kann.

Hier ist mein erster Versuch:

Upcycling Kerzenglas

Pro Glas habe ich ca. 1,5 Stunden gebraucht. Das Muster habe ich aus dem tollen Häkelbuch „Omas Häkelschatz“. Die fertige Borte kann mit transparenten Fotoklebepads befestigt werden. Ein hübsches schmales Band durchgezogen und voila, das Geschenk ist fertig.