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Weihnachtsglanz im ganzen Haus

Ich hatte mir so schön ausgemalt mit welchen Beiträgen ich euch durch die Vorweihnachtszeit begleiten möchte. Ich habe fleißig gewerkelt, gehäkelt, gestrickt und gebacken, aber dann kam mir ein Kameradefekt und eine gemeine Erkältung in die Quere.

Ganz weglassen möchte ich das Thema Weihnachten dann aber doch nicht, viel zu schön sind manche Sachen geworden, um sie für mich zu behalten 🙂

Heute möchte ich euch ein bisschen etwas von unserer Weihnachtsdekoration zeigen.

Statt eines Adventskranzes habe ich dieses Jahr ein XXL Tablett mit großen Kerzengläsern dekoriert.

adventstablett

Für mein Kreativzimmer habe ich ein kleineres Tablett mit wunderschönen rosefarbenen Kerzengläsern dekoriert.

country-tablett

Von meiner Herbstdeko hatte ich zwei Glasglocken mit weissem Unterteller und einem Holzunterteller übrig. Ich hatte die Idee aus den beiden Glasglocken Weihnachtsbeleuchtungen zu bauen. Mit Hilfe kurzer, batteriebetriebener Lichterketten, Weihnachtskugeln und farblich passender Deko habe ich die Glasglocken gefüllt. Herausgekommen sind zwei völlig unterschiedliche Weihnachtsleuchten.

kugelglocke-knallbunt
bunte Variante für mein Kreativzimmer

 

 

 

kugelglocke-klassisch-beleuchtet
klassische Variante für unser Wohnzimmer

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluß habe ich hier noch zwei Fotos von unserer Fensterdeko für euch.

fensterdekoration-esszimmer
Leider hab ich kein Bild hinbekommen, auf dem man die Lichterkette leuchten sieht.  An den Gardinenstangen schlängelt sich eine ganz dünne Lichterkette entlang, die die Anhänger abends beleuchtet.

fensterdekoration-wohnzimmer

 

Morgen zeige ich euch eine ganz besonders süße Weihnachtsbeleuchtung!

Ich wünsche euch noch wunderschöne, ruhige und glückliche Feiertage!

Euer Fräulein Ohwieschön

 

Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Häkelworkout für Sportmuffel….oder auch „mein neuer Häkelteppich“

Ich bin soooo begeistert von dem dicken Textilgarn, dass ich am liebsten ständig damit häkle. Weil es mit dem dicken Garn so schnell geht, hab ich mich an einen großen Teppich rangetraut. Die Idee hab ich aus dem TOPP Bastelbuch Wohnen mit Textilgarn. Allerdings war mir der Teppich im Heft zu klein, daher hab ich mir ein Musterblatt aufgezeichnet und das ganze um einige Maschen erweitert.

Als erstes habe ich mir eine Kiste voll mit Textilgarn bei hoooked bestellt. Man braucht eine ganze Menge und damit es farblich passt und nicht voneinander abweicht, muss man die gewünschten Farben auf einmal kaufen. Für meine Teppichgröße  1,20 m x 1,50 m habe ich 8 Garnrollen (Konen) gebraucht(Tipp: Schaut im Sale bei hoooked vorbei).

Meinen ersten Teppichversuch musste ich nach dem dritten Farbwechsel schweren Herzens auftrennen, weil das Garn so unterschiedlich dick war, ist er an den Kanten sehr unregelmäßig geworden. Da kann ich als Tip geben, die Garnrollen vor dem Häkeln alle einmal aufzurollen, zu vergleichen und notfalls auszutauschen (bei mir lag alles an einer einzigen Garnrolle). Das ist zwar ein bisschen aufwendig, aber da der Teppich ja lange Freude bereiten soll, ist es die Zeit wert. Ein bisschen Unterschied macht nichts, es ist ja schließlich Handarbeit, aber es sollte nicht zuviel sein.

Der Teppich war schnell fertig, 3 Nachmittage dann schmückte er schon meine Küche. Ein bisschen unregelmäßig ist er an den Seiten, aber mir gefällt er trotzdem. Dadurch dass man sich die Farben selber für den neuen Teppich aussucht , braucht man keine Kompromisse machen und der Teppich passt perfekt zu allem.

Ein bisschen Muskelkater hat man nach dem XXL Häkeln schon, denn mit dem dicken Material wird der Teppich mächtig schwer. Wer also auf Sport und Co nicht so viel Lust hat, kann sich entspannt (naja, in den Armen angespannt) zurücklehnen und mit dem Fitness- Häkelworkout loslegen.

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Upcycling: Buch- Origami statt Altpapier

Vor ein paar Monaten habe ich auf einer Messe total schöne Bücher gesehen, die mit Buch- Origami gestaltet waren. Hierbei wird durch das einzelne Falten aller Seiten ein Motiv oder ein Schriftzug hervorgehoben.Ich hab mich gleich in eins der Dekobücher verliebt, aber leiderleider war ich dann schnell wieder entliebt, als ich den Preis für das Buch gesehen habe. Also hab ich mir das Buch erstmal aus dem Kopf geschlagen. Aber wie das nunmal bei mir so ist, wenn ich mal Feuer und Flamme für etwas bin, dann lässt mich das nicht mehr los. Die ganzen Wochen seitdem hab ich immer mal wieder nach dieser Buchkunst gegoogelt. Ich wurde auch fündig, aber irgendwie hab ich dann doch immer vor der Herausforderung gekniffen…. mal ehrlich….wer entscheidet sich schon freiwillig und mit Freude dazu, einige hundert Buchseiten zu falten???.

Mir wollte die Idee aber einfach nicht aus`m Kopf gehen und furchtbar neugierig bin ich auch. Ich muss einfach immer wissen, wie sowas funktioniert. Nach kurzem Wühlen im Worldwideweb habe ich eine Anleitung für meinen ersten Versuch gefunden und der sieht so aus:

DCF 1.0

Für den ersten Versuch ist es eigentlich ganz schön geworden. Leider hatte ich am Anfang eine Denkknoten, deshalb habe ich die ersten Seiten falsch gefaltet, aber hab es zum Glück schnell gemerkt. Mir haben da You tube Videos auf die Sprünge geholfen.

Ein Tipp war da zum Beispiel, das Buch geschlossen aufzustellen und im Abstand von ca. 3 oder 4 cm zum Buchrücken eine Linie mit dem Bleistift über alle Seiten zu ziehen (das gleiche wird auf der Unterseite gemacht). So soll es leichter sein, statt alle Seiten bis zum Buchrücken zu falten.

Die Vorlage des Motivs ist in Linie eingeteilt, jede Linie eine Seite. Man schiebt die Vorlage entsprechend der Seite ein und legt dann sein Lineal an der Hilfslinie und der Motivlinie an und schon kann die erste Faltung gemacht werden. Pro Seite wird oben eine Faltung gemacht und unten. Nach einigen hundert Faltungen und ein wenig Muskelkater in den Fingern, hat man dann aus einem alten Schinken eine schöne Deko gemacht.

Als Faltwerkzeug habe ich ein Stück Pappe benutzt, das war zwar in Ordnung fürs erste, aber für das nächste Projekt habe ich aufgerüstet. Insgesamt hab ich für das Herz ca. 400 Seiten innerhalb von knapp 7 Stunden gefaltet.

Das nächste Buch war als Geburtstagsgeschenk gedacht und sollte dementsprechend fehlerfrei und sauber gefaltet sein. Ich hab mir jetzt ein Geodreieck und ein mittellanges Lineal gekauft (Post it an mich selbst:kauf ein großes Geodreieck, damit geht es noch leichter), damit wurde die Faltkante noch genauer und sauberer.

Diesmal wollte ich auch kein Motiv sondern einen Schriftzug. Ich hab mich für „PAPA“ entschieden, da dass Buch ein Geschenk für meinen Papa wird.

Nach insgesamt 9 Stunden war es dann geschafft:

DCF 1.0

 

Ich bin total happy, dass ich die Herausforderung angenommen hab und meiner Neugier gefolgt bin. Es dauert zwar immer ein Weilchen, aber ich mag so Fitzelarbeit. Das Ergebnis macht einen jedesmal wieder baff und ich bin überglücklich eine so schicke Upcycling-Idee für alte Bücher gefunden zu haben.

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Upcycling: Makeover für einen echten Oldie

Eierschrank 5

Monatelang war ich auf der Suche nach einem alten Eierschrank, als i-Tüpfelchen für meine Küche. Dann bin ich endlich vor ein paar Wochen fündig geworden. Leider hat ein Farblackliebhaber, den ganzen Schrank in dunkelbraun lackiert, bis in den allerletzten Winkel.

Zuerst wollte ich ganz beherzt auf Handarbeit setzen und hab mir im Baumarkt Schmirgelpapier und Schmirgelschwämme geholt. Nach ungefähr 15 Minuten Schmirgelarbeit mit 0% Effekt, außer das mir die Hände wehgetan haben, hab ich vorerst aufgegeben. Noch dazu ist der Schrank einfach so winzig dass man in die kleinen Winkeln gar nicht reinkommt.

Frustriert hab ich den Schrank für 2 Wochen zur Seite gelegt. Dann aber fiel mir Papa´s Werkzeugparadies ein, seine Garage, in der es einfach alles gibt was man, in diesem Fall Frau, so braucht und vor allem alles auch im Miniformat, damit man auch filigrane Dinge bearbeiten kann.

Mit einem kleinen Minischleifgerät und einem Dreiecksschleifgerät ging es dem Lack dann endgültig an den Kragen.

Nach dem Schleifen habe ich den Schrank mit Kreidefarbe bemalt, innen pastellgrün und außen weiß. Die Farbe lässt sich super verarbeiten und wenn man Sie mit einem Schwämmchen auftupft, deckt sie sehr schnell und bekommt obendrein eine schöne matte Struktur.

Heute morgen habe ich dann zum krönenden Abschluß zwei Borten gehäkelt und endlich darf das Schränkchen in meine Küche einziehen.

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Schmuckregal – endlich Platz für alle Ohrringe

Ich liebe Modeschmuck und vor allem große Ohrringe und Armreife. Mit der Zeit haben sich da so manche angesammelt, die ich in Dosen und Schalen aufbewahrt hatte. Allerdings war das Morgens immer eine endlose Kramerei bis man die gewünschten Teile gefunden hat, gar nicht mitgerechnet das ewige Entknoten wenn sich Armreifen, Ketten und Ohrringe verbündet haben. Der Wunsch nach einem schicken Regal für den Schmuck wurde immer größer. Beim Ausmisten im Speicher habe ich vor ein paar Jahren einen alten Setzkasten gefunden, den ich ich kurzerhand zum Schmuckregal umgebaut haben. Jetzt ein paar Jahre und Shoppingtouren später war die Schmuckgarage zu klein geworden und Ersatz musste her.

Da mir das Konstrukt an sich gut gefallen hat, habe ich nach einem größeren „Setzkasten“ Ausschau gehalten und bin beim Depot fündig geworden. Vorteil dabei war auch noch, dass man es nicht streichen muss. Das Regal gibt es immer wieder mal, oft in ganz weiß und ab und zu mit Vintage Tapeten auf der Rückwand.

Wer gerne auf Flohmärkte geht, kann auch da immer wieder schöne alte Setzkästen finden und die dann selber mit Farbe und Co aufhübschen.

Das Regal ist ca. 80 cm breit und 52 cm hoch.

Mit einem Handbohrer habe ich in jedes Fach im oberen Bereich rechts und links in die Seitenwände ein Loch gebohrt und dann einen festen Draht eingezogen. Den Draht kann man aussen mit dicken Perlen festmachen.

Ein bisschen Deko oder Parfumflaschen dazu und schon ist der Schmuck gleichzeitig Dekoration im Bad oder Schlafzimmer.