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Upcycling:Zuckersüßes Nadelkissen

Seit unserem Umzug habe ich eine Schachtel mit uralten Geschirreinzelteilen von einer Ecke in die nächste Ecke verräumt. Da die „Schachtelumschichterei“ auf Dauer auch keinen Sinn macht, habe ich mich eines Sonntags dazu verdonnert, die Schachtel auszuräumen und zu sortieren.

Unter anderem blieb nach dem Aussortieren ein süßes Zuckerdöschen übrig, dass leider keinen Deckel mehr hat. Auf Anhieb hatte ich noch keine Idee was daraus werden könnte, aber um meine Phantasie anzukurbeln hab ich sie vor meinen Schreibtisch aufs Fensterbrett gestellt.

Einen Sonntag später kam dann die Idee beim Nähen. Ich habe schwer mit dem Stoff und der Nähmaschinen gekämpft und auf dem Tisch hat sich von Minute zu Minute ein größeres Nadelchaos ausgebreitet.

Um meine felligen Mitbewohner vor bösen Nadelstichen durch herumliegende Nadeln zu schützen, habe ich alle Nadeln in die Zuckerdose geworfen. Das war zwar sicher, aber total unpraktisch und so kam die Idee auf, die Zuckerdose mit Schaumstoff zu füllen, mit Stoff auszustatten und das Ganze als Nadelkissen zu verwenden .

zuckerdosen-nadelsteckkissen

Möglicherweise könnte man den oberen Teil noch ein bisschen perfektionieren, aber manchmal möcht ich Pause von „perfekt“ haben und mich einfach über die schnuckelige Impro- Idee freuen !

Ihr könnt das auch prima mit einzelnen oder leicht angeschlagenen Tassen machen.

Also ran an die Kellerschränke oder Flohmarktkisten und gebt euren Geschirroldies ein zweites Leben:)

Ich wünsche euch ein tolles Wochenden!

Eure Nele

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Upcycling: Wohin mit den alten Jeans?

Vor einer kleinen Weile habe ich alte Jeans in verschiedenen Farben geschenkt bekommen und sofort war die Idee geboren, daraus quadratische Flicken zu schneiden, um etwas daraus zu nähen. Gedacht, getan. Mit vielen Tassen Cappuccino und vielen vielen Folgen Downtown Abbey habe ich einen ganzen Sonntag damit verbracht kleine quadratische Flicken aus den Jeans zu schneiden.

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Danach hatte ich erst einmal die Nase voll von Jeansflicken und es vergingen ein paar Monate bis sie vor kurzem endlich zum Einsatz kamen.

Mein Herzmensch hat sich für diesen Winter Schlittschuhe zugelegt und für die fehlte uns noch eine passende praktische  Tasche.

Leider bin ich noch weit weg davon eine Nähfee zu werden und weil ich gar so konzentriert gearbeitet habe, habe ich glatt vergessen dazwischen Fotos vom Entstehungsprozess zu machen.

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Ich habe aus jeweils 6 Jeansflicken (2×3) zuerst eine Vorder- und eine Rückseite genäht. Dann habe ich aus 8 Flicken (alle in einer Reihe) das Stück für den Boden und gleichzeitig für die Seitenteile genäht.

Beim Probestellen der Schlittschuhe, um die Maße zu überprüfen, habe ich festgestellt, dass die Kufen die Bodenteile mit der Zeit sicher strapazieren werden, da sie den Stoff am Boden sehr gedehnt haben. Um zu verhindern dass sich die Kufen durch  den Stoff wetzen, musste ich umdenken und dem geplanten Beutel einen festen Boden verpassen. Da die Grundteile schon fertig waren, habe ich improvisiert. Ich  habe einfach zwei Flicken aneinerander genäht und auf die unteren beiden Bodenflicken aufgesetzt, um so einen kleinen Tunnel im Boden zu haben. Dann habe ich zwei dicke Pappteile in der Größe der beiden Bodenflicken zugeschnitten und komplett mit Klebeband umwickelt, damit sie wasserfest sind. Die so entstanden Bodenplatte habe ich in den Tunnel geschoben und mit einem einfachen Stich zugenäht.

Nachdem ich alle Grundteile zusammengenäht hatte, habe ich am oberen Taschenrand einen Tunnel genäht und eine Kordel eingezogen.

Für den ersten richtigen Nähversuch seit Jahren, bin ich mit dem Ergebnis echt zufrieden und weil es mir richtig Spaß gemacht hat, plane ich schon für den nächsten Einsatz der Nähmaschine.

Macht es euch schön und kuckt mal im Kleiderschrank ganz hinten nach, bestimmt versteckt sich bei euch auch die eine oder andere alte Jeans zum Nähen.

Liebe Grüße und ein tolles Wochenende wünscht euch

Fräulein Ohwieschön

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Zauberhafte Winterlaterne

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich ganz arg pinterest-süchtig bin? Nein? Dann ist das jetzt hier sozusagen mein Outing 🙂 Es vergeht kein Tag an dem ich nicht auf Pinterest stöbere. In guter Vorausplanung für Weihnachten habe ich dort schon im Spätsommer Ideen für den Winter gesammelt. Dabei bin ich über die schönste Winterlaterne gestolpert, die ich je gesehen habe und die musste ich einfach nachbauen. Eigentlich ist die Laterne ein Diorama, also sozusagen eine Diorama- Laterne, aber seht selbst:

 

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Schönste Laterne ever 🙂

Die Laterne ist im Deckel mit einer batteriebetriebenen Lichterkette beleuchtet. Damit die Stimmung noch schöner ist, habe ich kleine Straßenlaternen gekauft, die auch leuchten.

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Was ihr für den Bau einer Winterlaterne braucht:

  • eine Laterne, bei der sich der Deckel nach oben öffnet (das ist wichtig, weil der hohe Schnee bei anderen Laternen rausfällt, wenn ihr die Tür öffnet)
  • batteriebetriebene kurze Lichterkette + Reißnägel und Stoff zum Befestigen
  • LED Straßenlaternen (Tip hierfür: sucht nach Laternen zum Bau von Weihnachtsdörfern, der Maßstab ist größer als beim Zugmodellbau)
  • ein Fahrzeug eurer Wahl
  • Kunstbäume(einmal groß und einmal klein) und Kunstschnee (auch aus dem Modellbau, oder im Winter auch bei Depot erhältlich)

Als erstes habe ich die Lichterkette im Deckel installiert. Mit Reißnägeln habe ich sie am Rand entlang befestigt. Dann habe ich ein Stück Stoff im Deckel gespannt, auf dem das Batteriefach mit Anschalter abgelegt werden kann.

Im nächsten Schritt habe ich alle Elemente zur Probe in die Laterne gestellt, um den richtigen Standort für die einzelnen Teile auszumachen. Beim endgültigen Einbau habe ich zuerst die Laternen am Boden befestigt und das dazugehörige Batteriefach ganz hinten in der Ecke verstaut. Als nächstes habe ich den kleineren Baum mit Draht am Auto befestigt. Dann wurde noch der große Baum platziert, jede Menge Kunstschnee eingefüllt und fertig war die Winterlaterne.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Bauen! Bestimmt habt ihr auch eine Menge Ideen für eure Winterlaterne!

Bis bald

Euer Fräulein Ohwieschön

 

 

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Grannydecke Circle of friends

Lange, lange ist es schon wieder her, dass ihr von mir gehört habt. Ich habe gerade Urlaub und bin endlich mit meinem großen Häkelprojekt fertig geworden.

Vor einigen Wochen habe ich bei Pinterest gestöbert und habe eine traumhaft schöne Grannydecke gefunden. Das Grannymuster nennt sich Circle of friends und eine genaue Anleitung dazu findet hier.

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Granny Circle of friends

Ich hab mich dazu entschieden die Grannys mit festen Maschen zusammenzuhäkeln, so dass ein erhabener Rand zwischen den Granny entsteht. Wer es lieber flach möchte, kann sie mit Häkelgarn einfach an den inneren Maschengliedern zusammennähen.

 

Umrandung:

  1. Runde: ganze Runde halbe Stäbchen, in die Eckmaschen zwei halbe Stäbchen, 2 Luftmaschen und zwei halbe Stäbchen, mit einer Kettmasche die Runde schließen
  2. Runde: 3 Luftmaschen anschlagen als Ersatz für ein Stäbchen, in die selbe Masche  noch ein Stäbchen, 1 Luftmasche und zwei Stäbchen häkeln.* Zwei Maschen auslassen, dann in die nächste Masche zwei Stäbchen, 1 Luftmasche und zwei Stäbchen häkeln. Ab dem* wiederholen. In die Eckmaschen häkelt ihr 3 Stäbchen, 1 Luftmasche, 3 Stäbchen. Auch diese Runde mit Kettmasche schließen.
  3.  Runde: mit einer Kettmaschen zum ersten Zwischenraum zwischen 2 Stäbchenpaaren arbeiten. In den Zwischenraum häkelt ihr wie gehabt 2 Stäbchen, 1 Luftmasche und 2 Stäbchen häkeln. In die Ecken häkelt ihr 2Stäbchen, 1 Luftmasche, 2 Stäbchen, 1 Luftmasche, 2 Stäbchen, 1 Luftmasche, 2 Stäbchen.

So, ich kuschel mich jetzt mit meiner neuen Grannydecke und einem leckeren Cappuccino in den Sessel und häkel an meinem nächsten Projekt weiter 🙂 Ich wünsch euch schöne kreative Stunden und hoff wir lesen uns bald wieder.

Euer Fräulein Ohwieschön

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Ein Häkelträumchen – mein neues Kerzenglas

Vor einer Weile habe ich euch schon eine kleine Idee gezeigt, was man aus leeren Gläsern von Ikea Kerzen machen kann und heute zeige ich euch, wie schön ein XXL Gurkenglas sein kann.

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Was ihr dazu braucht:

  • 1 großes XXL Gurkenglas
  • 1 Knöllchen Restwolle für den Rand und die Rose
  • 1 Knöllchen Wolle für das Häkelmuster
  • 1 große Häkelnadel ( ca. eine Nummer größer als euer Garn)

 

Boden:

Ihr schlagt zwei Luftmaschen an, dann häkelt ihr in die erste der beiden Luftmaschen 7 feste Maschen und schließt die Runde mit einer Kettmasche. In der nächsten Runde häkelt ihr in jede Masche zwei feste Maschen und schließt wieder mit einer Kettmasche. Je nach eurem Garn und eurer Nadelstärke verdoppelt ihr in der nächsten Runde jede zweite Masche und  in der nächste Runde jede dritte Runde, solange bis der Boden genauso groß ist, wie der Glasboden.

Muster:

  1. und 2. Runde: 2 Lfm anschlagen (als Ersatz für ein halbes Stäbchen), halbe Stäbchen bis zum Ende der Runde, mit einer Kettmasche Runde schließen

Jetzt solltet ihr einen guten Basisrand für euer Häkelmuster haben.

Beim Muster sind euch keine Grenzen gesetzt, ihr könnt nach Herzenslust alle Häkelmuster die ihr kennt kombinieren. Wenn euch eine tolle Musteridee fehlt, kann ich euch die Musterseite von Drops empfehlen, dort findet ihr mit Sicherheit ein tolles Muster. Ich habe immer eine oder zwei Runden im Muster gehäkelt und habe dann wieder eine Runde halbe Stäbchen gehäkelt.

Rosenband:

Das Band besteht aus 3 Runden halbe Stäbchen.

Für die Rose schlagt ihr 43 Luftmaschen an, dann häkelt ihr in die 5. Masche ab der Nadel ein Stäbchen. Ihr häkelt eine Luftmasche und lasst eine Masche aus. In die nächste Masche häkelt ihr 1 Stäbchen + 1 Luftmasche + 1 Stäbchen, dann wieder eine Luftmasche häkeln und eine Masche auslassen usw.

Die nächste Runde beginnt ihr mit 3 Luftmaschen (als Stäbchenersatz) und häkelt dann 4 Stäbchen in den ersten Zwischenraum. In den nächsten Zwischenraum häkelt ihr ein feste Masche. Dann immer abwechselnd 5 Stäbchen in den Zwischenraum und in den nächsten eine feste Masche. Das macht ihr bis zum Ende der Runde. Beim Abmaschen lasst ihr einen langen Faden stehen, mit dem wird die Rose zusammengefügt. Ihr fangt an, das gehäkelte Bändchen einzurollen und stecht mit dem Restfaden immer quer durch um die Rolle zu festigen. Dreht immer weiter, zupft das Band so zurecht, dass es eine hübsche Blütenform ergibt und befestigt das Ganze mit dem Restfaden.

 

Macht euch schöne Stunden bei Kerzenlicht

Euer Fräulein Ohwieschön

 

 

 

Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Praktisches Helferlein für die Dusche, Häkelduschtaschen

In meinem letzten Beitrag habe ich euch von meinem neuen alten Badezimmer berichtet.Mit viel Liebe zum Detail haben wir die alten Fliesen im Bad wieder hübsch gemacht und damit sie hübsch bleiben, wollen wir natürlich keine neuen Löcher in die Fliesen bohren. Aber wie das nun mal so ist, hat man (eigentlich eher Frau 🙂 ) jede Menge Shampoofläschchen, Duschmittel etc.die in der Dusche untergebracht werden wollen.

Da wir eine Duschstange haben, hatte ich die Idee Taschen zu häkeln, die wir einfach an die Stange hängen können. In den letzten Wochen hat sich das sehr bewährt und deshalb hab ich mir gedacht, ihr könnt vielleicht auch etwas mit dieser Idee anfangen.

Sieht nicht spektakulär aus, ist aber ungemein praktisch.

IMG_0820

 

Ich habe die Täschchen mit Nadelstärke 4,5 gehäkelt. Für das Garn habe ich in die Restekiste gegriffen und habe türkisfarbene  Babyacrylwolle gefunden. Da diese aber durch das Gewicht und die Feuchtigkeit ausleiern würde, habe ich sie mit weissem Schulhäkelgarn aus reiner Baumwolle kombiniert. Durch diese Kombi sind die Täschchen schön fest geworden und optisch macht es auch etwas her.

Täschchen:

  • 16 Luftmaschen anschlagen (oder je nach eurem Garn oder Bedarf eine gerade Anzahl Luftmaschen)
  • 16 feste Maschen häkeln, am Ende der Reihe 3 feste Maschen in die Endmasche häkeln und an der Unterseite die Runde weiterhäkeln. Wieder am Ende der Runde 3 feste Maschen in die Endmasche häkeln. Mit einer Kettmasche die Runde schließen
  • nochmals eine Runde in festen Maschen häkeln und wieder mit Kettmasche schließen

Damit habt ihr den Boden für euer Täschchen fertig und häkelt im Anschluß im Muster weiter.

  • 4 Luftmaschen anschlagen (als Ersatz für ein Stäbchen und eine Luftmasche), eine Masche auslassen und in die nächste Masche ein Stäbchen häkeln, wieder eine Luftmasche häkeln und eine Masche überspringen usw. Das Stäbchen-Lücke Muster über die ganze Runde weiterführen und mit Kettmasche die Runde schließen.

Diese Musterrunden wiederholt ihr so oft, bis ihr die gewünschte Höhe eures Täschchens erreicht habt.

Verbindungsbändchen und Aufhänger:

Die einzelnen Verbindungsbändchen habe ich direkt an die Taschen gehäkelt. Dazu habe ich mit dem weissen robusteren Garn 3 Maschen (mit Nadelstärke 3) an die Tasche gehäkelt und in Reihen bis zur gewünschten Länge gearbeitet. Das Band zum Aufhängen habe ich an einer Seite festgehäkelt und auf der anderen Seite mit einem Knopf befestigt.l

Die Täschchen waren schnell gehäkelt und sind die richtige kleine Häkelei für Regentage.

Seid lieb gegrüßt

Euer Fräulein Ohwieschön

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Ein bisschen wie Zauberei…. unser neues Bad

Der größte Brocken an Renovierungsarbeiten, hat uns bei unserem Umzug im Bad erwartet. Bis auf die Rohrleitungen und die Anordnung der Sanitäranlagen wurde alles in vielen vielen Stunden Arbeit aus dem Dornröschenschlaf geweckt.

Die Fliesen im Bad waren schon arg in die Jahre bekommen und hatten sicher schon mehr Jahrzehnte auf dem Buckel als wir selbst 🙂

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Fugenvergleich oben und unten

Unser erster Plan fürs Bad sollte eine Mischung aus klassischem Weiß und rustikalen Holzelementen werden. Um dafür den Anfang zu machen, wollten wir die Fliesen weiß streichen und uns dann um die Holzeinbauten kümmern. Da wir aber erst andere Dinge in der Wohnung zu erledigen hatten, musste das Bad erstmal warten und dass war rückblickend wirklich ein Glück. Je länger wir nämlich die türkisfarbenen Fliesen vor Augen hatten, umso mehr haben sie uns gefallen.

Als es dann endgültig zum Renovieren des Bads kam, stand für uns fest die alten Fliesen aufzuarbeiten und mit unserer ursprünglichen Idee zu kombinieren. Da die Fugen sehr mitgenommen und verfärbt waren, mussten als erstes diese aufbereitet werden.

Im ersten Versuch haben wir verschiedenen Reiniger ausprobiert, von denen aber keiner die Verfärbungen lösen konnte. Als nächstes haben wir versucht, die Fugen auszukratzen, um im Anschluss neu zu verfugen, aber auch das scheiterte. Die Fugen haben mehr ausgehalten, als die Fliesen selbst. Um nicht mehr Schaden anzurichten, haben wir auch diese Idee verworfen.

Als absolute Notlösung blieb uns am Schluss nur, die Fugen weiß zu färben. Da ich schon in unserem alten Badezimmer die Erfahrung gemacht habe, dass Fugenstifte von den diversen Discountern keine Option sind, da sie sich ablösen, haben wir zur Probe einen 10 Euro teuren Stift aus dem Fachhandel gekauft. Oben im Bild seht ihr meinenVersuch. Vom Ergebnis war ich begeistert, von der Arbeit die dahinter steckt eher weniger. Stunden um Stunden habe ich die einzelnen Fugen per Stift weiß gefärbt. Insgesamt habe ich 7 Stifte verbraucht. Im Alltagstest hat sich die Farbe jetzt schon sehr bewährt, trotz Putzen und ständiger Nutzung ist die Farbe immer noch perfekt.

Da bei Elektroarbeiten und durch alte Installationen einige Fliesen beschädigt waren, haben wir die Fliesen an der Badewanne abgenommen und als Ersatz für die Lücken benutzt.

Über die alten ockerfarbenen Bodenfliesen haben wir eine Dämmung und Klickvinyl in rustikaler Holzoptik für Feuchträume verlegt. Aus dem gleichen Klickvinyl haben wir die neue Badewannenverkleidung angefertigt.

Badezimmer 8
Vorher
Badezimmer 5
Nachher

Als nächstes haben wir die Toilette und das Waschbecken getauscht. Davor hatten wir den meisten Respekt, da keiner von uns das vorher schon einmal gemacht, aber es war gar nicht so schwer wie befürchtet.

Badezimmer 9
Nachher
Badezimmer 4
Vorher

Die vielen Stunden Arbeit haben sich wirklich gelohnt und wir genießen unseren Mini- Wellnesstempel total.

Habt ein schönes Pfingstwochenende

Euer Fräulein Ohwieschön

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Was macht eigentlich Fräulein  Ohwieschön im Advent?

Ja das ist die Frage! Ich hatte so schöne Pläne, was ich im Advent jeden Tag als Adventskalender so alles bloggen möchte: leckere Backrezepte, Dekoideen, selbstgemachte Geschenke, Fotos vom Weihnachtsmarkt…und vieles mehr.  

Aber wie das mit Plänen oft so ist, kommt es anders als gedacht. 

Seit drei Wochen steht fest, wir ziehen Ende Januar um. Da wir schon fleißig am Renovieren sind, musste ich meine Adventspläne sehr kürzen. Aber damit mein Blog nicht ganz unweihnachtlich bleibt, will ich euch meine Adventskleinigkeiten nicht vorenthalten.

Für die Einganstür habe ich einen Astkranz im amerikanischen Stil dekoriert.

  
 

Die Küchentür habe ich mit Holzsternen, Orangenscheiben und Zimtstangen dekoriert.

   
 
Plätzchen habe ich auch gebacken, denn Advent ohne Vanillekipferl kann nicht sein. Im Eifer des Gefechts habe ich die Fotos vergessen. Ich verspreche, sollte es in der Keksdose am Wochenende noch Kipferl geben, mach ich euch noch ein paar schöne Fotos.

In nächster Zeit werde ich dann viel Blogmaterial beim Renovieren sammeln und das zeig ich euch dann natürlich auch.

Liebe Grüße

Euer Fräulein Ohwieschön

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DIY Einkaufsbeutel mit Blingbling


Hallo ihr Lieben! Endlich habe ich meinen, schon vor Monaten gekauften, Strasssteinkolben ausgepackt. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte ein bisschen Respekt vor dem Teil, denn um die Steine und Nieten aufzubringen, heizt der Kolben auf 150 Grad auf.

Deshalb braucht ihr als erstes auch eine robuste Unterlage und etwas worauf ihr den Kolben ablegen könnt. Bei meinem ist ein leichter Metallbügel dabei, in den ich aber keinerlei Vertrauen gesetzt habe. Am besten probiert ihr im kalten Zustand wie der Kolben gut liegt.

Ich hab mich für eine lange Schale entschieden, so kann der Kolben nicht rollen.

Dann braucht ihr noch Strasssteine oder Nailheads(für mein Reh brauchte ich knapp 1000 goldene 4 mm Nailheads) einen Einkaufsbeutel(den könnt ihr auch prima einfärben)einen Stoffmalstift, ein Stück Backpapier und eine Motividee.

Meine Tasche wird ein Geschenk und sollte eine Mischung aus Niedlichkeit und edlem Glamour haben. Als Motiv habe ich eine Rehsilhouette ausgesucht.

1. Schritt Aufzeichnen

2. – 1003. Schritt ☺️

Ich habe mich für einen flachen Kolbenaufsatz entschieden, was bedeutet das ich die Nailheads auf den Stoff auflege und dann mit der flachen Seite für ca. 3 Sekunden draufdrücke.


Das Aufbringen der Steinchen dauert eine ganze Weile und ihr solltet euch am besten mit Filmen oder ein paar Folgen eurer Lieblingsserie versorgen.

Eure Geduld und Zeit wird am Ende aber mit einem bezaubernden Ergebnis belohnt:


Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Euer Fräulein Ohwieschön

 

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Upcycling Alte Kopfkissen neu in Szene gesetzt

  Aus Mama’s Fundus habe ich zwei alte Kopfkissen mit einer schönen Stickerei bekommen, die leider Flecken haben und deshalb als Kissen nicht mehr zu gebrauchen waren. 

Kombiniert mit zwei Stickrahmen (die es grade reduziert beim Depot gibt) und ein paar Minütchen Zeit zum Nähen, entstanden diese beiden hübschen Bilder:

  Sonnige Grüße

Euer Fräulein Ohwieschön