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Was macht man (frau) nur mit soviel Nagellack? Na klar, Herbstdekoration!

Eigentlich benutz ich gar nicht so oft Nagellack, aber irgendwie kann ich bei neuen Farben, die mich vom Regal aus anlachen nicht Nein sagen und ich muss sie einfach haben.

Genau so ging es mir vor ein paar Wochen. Zuhause angekommen wollte ich meinen Einkauf gleich ordentlich verräumen, aber zu meinem Schrecken musste ich feststellen, dass meine Nagellackkiste zum Bersten voll ist. Nicht mal das kleinste Fläschchen war noch reinzubekommen.

Nagellackschatzkiste
Eindeutig zu viel Nagellack

Es wurde endgültig Zeit auszumisten! Einige Farben versteckten sich sogar in zweifacher Ausführung, mit nur minimalen Farbunterschied, in der Kiste.

Wegschmeißen kam für mich aber nicht in Frage, deshalb wanderten einige der Lacke vom Badezimmer ins Bastelzimmer, um dort ein neues Leben als Bastellack zu beginnen.

Schon ein paar Tage später hatte ich die erste Idee für meine Lacke. Einige der Farben passen perfekt zu meiner Herbstdekoration  und verleihen dem Ganzen einen gewissen „Glamour“.

 

 

So sahen die Holzeicheln vorher aus:

Nagellack Nüsse 2Nagellack Nüsse 3

Es ist wirklich total praktisch mit dem Nagellack zu malen, der Pinsel ist gleich  mit dabei und man muss nichts umständlich auswaschen. Und natürlich ist es besser ihn zum Basteln zu verwenden als den Nagellack einfach wegzuwerfen.

Rausgekommen sind am Ende diese hübschen Dekonüsse

IMG_0259

Nahansicht

Bevor ihr euch also demnächst von euren alten Nagellacken trennt (ich könnte nämlich fast wetten, dass ihr auch alle mindestens 1 Fläschchen habt, dass ihr nicht benutzt 🙂 ), lagert sie doch erstmal in eure Bastelkiste um. Die nächste Idee wofür ihr ihn nutzen könnt, kommt bestimmt.

Schönen Sonntag wünsch ich euch

Euer Fräulein Ohwieschön

 

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Ringkissen „Blumenranke“

Für meine waschechte Do-it-yourself- Hochzeit im Vintage/ Boho Stil kam es für mich nicht in Frage ein fertiges Ringkissen zu kaufen. Mir spukte von Anfang an eine Idee  für ein Kissen durch den Kopf und dank einer lieben und künstlerisch sehr talentierten Kollegin konnte ich meine Idee tatsächlich in die Realität umsetzen.

Ringkissen 1

Die Umrisszeichnung habe ich auf den Stoff übertragen und im Anschluss ausgestickt. Die Stickerei ist einfädig und so filigran, dass es schon eher Nadelmalerei als Stickerei ist.

Zugegeben das Ringkissen hat unglaublich viel Zeit in Anspruch genommen, aber es war jede Minute wert und ich würde es wieder tun.

Hier noch ein paar Detailansichten:

 

Diese Art der Stickerei gefällt mir so sehr, dass ich sicher noch ein paar andere Ideen umsetzen werde.

Ganz besonders gefällt mir an diesem Ringkissen, dass es traumhaft aussieht, es sich aber tatsächlich um ein Upcyclingprojekt handelt. Der weiße Stoff war ursprünglich ein sehr alter Kopfkissenüberzug, das Stickgarn besteht aus all den Fadenresten, die sich sonst bei Projekten so ansammeln und die Schleifen sind von meiner letzten Herbstdeko.

Ich hoffe euch gefällt das Kissen genauso wie mir!

Macht euch einen schönen Sonntag

 

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Upcycling: Vasen im Spitzenkleid für die Hochzeitsfeier

Jetzt sind es nur noch unglaubliche 4 Wochen bis zu unserer Hochzeitsfeier und es wird Zeit die Deko vorzubereiten.

Da hüpft mein kreatives Herz vor Freude, denn das ist genau mein Ding. Wir haben für die Feier ein Häuschen im Wald gemietet. Ich kann mich also mit all meinen Ideen so richtig austoben.

Den Start der Dekoreihe macht heute dieses bezaubernde Trio, das Teil der Tischdekoration wird. Zur Feier werden die Vasen mit Rosen in beige und rosa dekoriert.

Spitzenvasen 1
Material:

– kleine Glasflaschen (von Milch oder Sahne)

– feines Jutegarn

– transparentes doppelseitiges Klebeband

– breite Spitze (z.B. die Reste vom Kartenbasteln)

Spitze und Jutegarn sind mit dem Klebeband super schnell festgemacht und im Nu sind die Vasen fertig.

Um die Windungen des Schraubverschlusses zu kaschieren, habe ich Jutegarn um den oberen Flaschenteil gewickelt.

Wenn ihr auf der Suche nach einer LastMinute- Geschenkidee seid, sind die Flaschenvasen auch genau richtig, denn in knapp 5 Minuten ist eine Vase fertig.

Nun muss ich mich aber ranhalten, es gibt noch viel zu tun 🙂

Sonnige Grüße

Eure Nele

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Last Minute Tischkarten

Wie der Titel meines Beitrags schon vermuten lässt, sind es nur noch wenige Tage bis zu unserer standesamtlichen Hochzeit und es gibt noch so viel zu tun. 

Da wir mittags nur kurz in einer Gaststätte zum Mittagessen sind, bevor wir für den festlicheren Teil des Tages nach Hause fahren, haben wir uns für einfachere Tischkarten entschieden.

Das Kärtchen war ursprünglich mehr quadratisch( Karte wie man sie an Blumensträuße macht) und wurde von mir gekürzt, damit es die rechteckige Tischkartenform bekommt.

Mit breitem Füller habe ich die Namen darauf geschrieben und anschließend noch Stoffröschen darauf geklebt.

Wenn du es ein bisschen festlicher gestalten möchtest, kannst du zum Verzieren Spitze und Perlen anbringen. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bald wird es noch einen Beitrag zum Ringkissen, Dekoideen für die Feier und zum Thema Candybar und Kuchen geben.

Aber jetzt wird erstmal geheiratet 🙂

Liebe Grüße 

Nele 

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Hochzeitseinladung im Vintage Stil

Unsere Leidenschaft für alte Dinge, Holz aller Art, Flohmärkte und vergangene Zeiten ist in den gemeinsamen Jahren immer größer geworden. So stand für uns auch schnell fest, dass auch unsere Hochzeitsfeier in diese Richtung gehen sollte.

Schon wenige Tage nach unserer Verlobung bin ich auf hübsche Karten im Vintage- Stil gestossen. Zum Glück hat diese Idee auch meinem Herzmensch sehr gut gefallen. Mit Spitze sollten sie sein, quadratisch, mit Schleife zum Binden und natürlich wollte ich sie selber machen.

Hier hab ich ein paar Fotos vom Entstehungsprozess für euch (leider ein bisschen duster):

Da ich die Karten mit Spitze beziehen wollte, musste ich die Innenseite mit einem Einlageblatt gestalten, um die umgeschlagenen Kanten der Spitze zu kaschieren.

Einladung Zuschnitt
Zuschnitt Einlageblatt ca. 3 mm kleiner an jeder Seite als die Karte selbst

Als erstes habe ich oben und unten auf der Außenseite der Karte eine Klebestrich mit einem Rollkleber aufgetragen und die Spitze aufgelegt. Die Spitze habe ich seitlich ca. 1,5 cm überstehen lassen, um genug Material zum Umschlagen zu haben. Auf der Innenseite habe ich zum besseren Fixieren der Spitze transparentes, doppelseitiges Klebeband (ca. 1 cm breit) aufgeklebt. Die Fotos habe ich bei der Anfertigung des Probestücks gemacht, die Spitze sollte natürlich gleichen Abstand nach oben und unten haben 🙂

Als nächstes habe ich die Kanten der Spitze umgeschlagen, von innen gleichmäßig weitere Streifen doppelseitiges Klebeband befestigt und die Innenseite eingeklebt.

Die Innenseite ohne Wellen einzukleben war eine kleine Herausforderung. Am besten hat es geklappt, indem ich zuerst (im Abstand von ca. 2-3 cm) doppelseitige Klebestreifen auf eine Seite des Kartenrohlings aufgeklebt habe und die Innenseite direkt im Knick angesetzt habe. Dann habe ich die Klebestreifen auf die helle Innenseite (statt der Karte) geklebt und habe sie vorsichtig Zentimeter für Zentimeter vom Knick aus festgedrückt.

Als nächstes habe ich aus braunem Tonpapier ein Rechteck zugeschnitten und aus beigem Tonpapier eines, das rundrum ca. 0,5 cm kleiner als das braune ist. Die beiden Rechtecke habe ich aufeinandergeklebt und mit unserem Namen beschriftet. Um das Satinband unten durchzuführen, habe ich das Papier links und rechts, direkt am Rand des beigen Rechtecks, mit einem Messer eingeschnitten. Das Satinband und das Rechteck wurden dann mit Klebestreifen auf der Spitze festgemacht.

 

Und hier noch einmal die fertige Karte zusammen mit ihrem Umschlag!

Einladung Hochzeit

Ich hoffe ihr konntet etwas mit meiner „Bildergeschichte“ anfangen und traut euch an eure Karten ran. Ich bin superfroh, dass ich mich rangewagt habe, denn die Karten sind toll geworden und sehen echt hochwertig aus. Pro Karte hat das ganze knapp 2 Euro gekostet!

Bis zur nächsten Hochzeitsepisode!

Eure Nele

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Ja, ich will…. Wie fange ich nur die Hochzeitsplanung am besten an?

Es war ein bisschen ruhig hier auf meinem Blog in den letzten Wochen. Das lag und liegt daran, dass ich mitten in der Hochzeitsvorbereitung stecke und noch ganz viel zu tun ist.

Ich finde die Hochzeitsvorbereitungen sind eine echt aufregende, turbulente Zeit und weil wir hier und da mit Stolpersteinen zu kämpfen hatten, aber auch ungeahnte, tolle Dinge gefunden haben, wollte ich euch gerne unsere Erfahrungen weitergeben. Vielleicht findet ihr die ein oder andere Sache, die ihr als Idee für eure eigene Feier benutzen könnt.

Die nächsten Wochen werde ich euch also immer wieder einen anderen Teil unsere Hochzeitsvorbereitung zeigen. Heute erzähl ich euch von unserem holperigen Start in die Planung.

Ganz am Anfang des Hochzeitsgedankens war uns nur klar, dass wir unbedingt in der Natur, am liebsten im Wald, feiern möchten und alles so unkompliziert und locker wie möglich sein soll. Wir waren uns sicher, dass wird ganz einfach, kein Schnickschnack, kein Megaglamour, einfach ein nettes Naturgrundstück, eventuell mit Scheune oder Hütte und los gehts. Schließlich leben wir im Voralpengebiet, wo wenn nicht hier, lässt sich sowas finden.

Nach einigen Tagen ergebnisloser Recherche im Internet, Büchern, Heften und im Bekanntenkreis war unsere Euphorie dann doch leicht gedämpft. Es war  nichts zu finden, außer Restaurants, Burgen und Gasthöfen (was natürlich auch schön sein kann, wenn man nicht schon den Wald und Wiesen – Gedanken im Kopf gehabt hätte).  Nur zwei Locations kamen unserer „sehr simplen“ Vorstellung nahe,  diese waren aber leider bis Ende 2018 schon hoffnungslos ausgebucht.

Da die Locationsuche so zäh wurde, habe ich mich aufs Internet gestürzt, um Ideen für Dekoration, Kuchen, Candybar und Brautkleid zu sammeln, innerhalb weniger Wochen bin ich so zu einer stattlichen Sammlung von Bildern auf Pinterest gekommen.

Um dem Ideenrausch noch mehr Futter zu geben, war ich mit Freundinnen auf einer Hochzeitsmesse in München. Ich kann jeder Braut nur empfehlen diesen Spaß mitzumachen. Ich hatte zwar keine Erleuchtung auf der Messe und habe auch gar nichts gekauft, aber ich fand es superspaßig mich mit meinen Mädels dem Hochzeitswahnsinn hinzugeben. Man ist (meistens) nur einmal Braut und da finde ich, sollte man alles auskosten und ausprobieren, auch wenn man vielleicht schon ganz konkret weiß, was man für die Feier möchte.

Umzugsbedingt gab es dann ein paar Monate Pause in der Hochzeitsplanung. Leider hat sich auch in dieser Pause erstmal nichts neues mit einer Location ergeben. Bis zum Februar diesen Jahres, da bin ich auf der Suche nach einem Teamevent für die Arbeit ganz unverhofft auf eine Location gestossen und schon zwei Wochen später, war uns nach einer kurzen Besichtigung klar, dass wir unsere Location gefunden hatten.

Nun wo der Ort feststand konnte auch endlich alles Weitere geplant werden. Jetzt galt es  aus den hunderten Ideen, die sich in den letzten Monaten angesammelt hatten, die richtigen für uns rauszusuchen. Gar nicht so einfach, da eine Linie zu finden, denn es gibt einfach so viele schöne Ideen und ich hab mir echt schwer getan, eine klare Stilrichtung festzulegen.

Um das Ideenchaos im Kopf ein wenig zu sortieren, habe ich zuerst ein Farbkonzept festgelegt. Damit ich das auch anschaulich machen konnte, habe ich Farbmusterkarten von unseren Renovierungsarbeiten zugeschnitten und als Farbschema aufgeklebt.

Farbkonzept Hochzeit

Ich bin jetzt noch ganz glücklich über die Idee der Farbkarte, denn damit fällt es mir viel leichter Deko und Ausstattung für die Hochzeitsfeier auszuwählen und ich bin immer sicher, dass alles am Ende auch gut zusammen passt.

In den nächsten Tagen zeige ich euch unsere Einladungskarten!

Ich wünsch euch eine schöne Woche!

Herzlichst

Eure Nele

 

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Upcycling: Feenhäuschen

Am Wochenende hab ich das traumhafte Wetter genutzt um ein altes Puppenhaus in ein Feenhäuschen zu verwandeln. 


Das Haus habe ich auf EBay ergattert und die Farbe beim Baumarkt meines Vertrauens (der einzige im Ort 😊). Ich war ganz hibbelig wie ich dort ein kleines Regal mit Rustoleum Kreidefarbe entdeckt habe. Weil ich schon so viel darüber auf anderen Blogs gelesen hab, habe ich mir Kalkweiß und Khaki Grün mitgenommen. 

Und was soll ich sagen, es wurde nicht zu viel versprochen. Ich bin total begeistert. Die Farbe deckt mit dem ersten Anstrich und trocknet innerhalb weniger Minuten. 


Da das Haus beim Versand teilweise auseinandergebrochen ist, habe ich es komplett zerlegt und dann gestrichen. 

Nach ca. 5 Stunden war es dann geschafft und alle heimatlosen Feen konnten in ihr neues Häuschen einziehen.

Willkommen im Feenreich
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Ikea Moppe aufgehübscht

Habt ihr auch überall in Kistchen, Beutelchen und Schachteln euer Häkel-, Näh- und Strickzubehör verstaut? Genau so ging es mir auch! Ich habe im letzten Jahr viel Neues dazu bekommen und alles immer provisorisch verräumt, also musste dringend ein Ordnungshelfer her.

Bei Ikea habe ich das süße Regal Moppe entdeckt, dass es mit unterschiedlichen Schubladengrößen zu kaufen gibt.

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Mein Moppe vorher

Mit Bleistift habe ich auf die Schubladen grafische Muster vorgezeichnet und diese anschließend mit Farbe und Goldlack ausgemalt.

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Mein Moppe nachher

Die Farben habe ich aus dem Baumarkt, die waren ein echter Glücksgriff. Ich bin zufällig bei den Wandfarben vorbeigekommen und habe entdeckt, dass es jetzt kleine Becher zu kaufen gibt, mit denen man die Farbe zuhause testen kann. Die Menge der Farbe ist perfekt für kleine Projekte und unter 2 Euro auch ein echtes Schnäppchen.

Ich bin total glücklich mit meinem bunten Moppe und Aufräumen macht gleich ein bisschen mehr Spaß.

Ich wünsche euch ein tolles Frühlingswochenende!

Liebe Grüße

Nele

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Granny Pulswärmer für Frostbeulen

Langsam schickt uns der liebe Frühling seine Vorboten. Im Garten fängt es an zu sprießen und auch die Sonne lässt sich schon öfters blicken. Dieses Wochenende hab ich sehr genossen und war auch schon fleissig im Garten werkeln.

Unter der Woche muss ich allerdings so früh raus, dass mich da noch keine Sonne auf meinem Arbeitsweg begleitet und überhaupt haben wir ganz oft  Mischmaschwetter. Morgens bitterkalt, mittags bäh, nachmittags schön sonnig und am frühen Abend dann schon wieder kalt.

Morgens und abends hab ich dann immer eiskalte Hände und weil ich auf Handschuhe absolut keine Lust mehr habe, habe ich am Wochenende für eine liebe Kollegin und mich süße Pulswärmer gehäkelt.

 

pulswarmer-beige

 

pulswarmer-moos

Die eigentliche Idee habe ich aus einer älteren Ausgabe der simply Häkeln. Nach dieser Vorlage ist der moosgrüne Pulswärmer mit ein paar kleinen Änderungen entstanden.

Beim beigen Pulswärmer habe ich dann auf ein anderes Grannymuster zurückgegriffen und habe den Handgelenksteil noch weiter abgeändert.

Zum Start habe ich ein Granny in der Größe meines Handrückens gehäkelt. Danach habe ich auf einer Seite des Grannys 2 Reihen halbe Stäbchen gehäkelt. In Runde drei habe ich  nach ca. 4 – 5 halben Stäbchen Luftmaschen angeschlagen und 10 Maschen frei gelassen für den Daumenausschnitt. Dann habe ich noch ca. 15 – 18 Reihen mit halben Stäbchen gehäkelt bis der Handflächenteil lang genug war um ihn seitlich mit dem vorderen Grannyteil zu verbinden. Die Naht habe ich mit Kettmaschen geschlossen indem ich jeweils in die äußeren Maschenglieder gearbeitet habe. Um den oberen Rand sauber und glatt abzuschließen, habe ich auch dort eine Runde halbe Stäbchen draufgehäkelt.

Zum Abschluß habe ich unten den Handgelenksteil auch mit halben Stäbchen gehäkelt. In Runde vier und fünf habe ich jeweils die 5. Masche abgenommen um enger zu werden. Noch zwei oder mehr  Runden dazu, je nachdem wie lange man den Pulswärmer haben möchte und fertig ist ein hübscher Begleiter für kühle Stunden.

pulswarmer

Ich wünsche euch eine tolle Woche mit viel Frühlingssonne!

Eure Nele

Veröffentlicht in Allgemein, Upcycling

Upcycling:Zuckersüßes Nadelkissen

Seit unserem Umzug habe ich eine Schachtel mit uralten Geschirreinzelteilen von einer Ecke in die nächste Ecke verräumt. Da die „Schachtelumschichterei“ auf Dauer auch keinen Sinn macht, habe ich mich eines Sonntags dazu verdonnert, die Schachtel auszuräumen und zu sortieren.

Unter anderem blieb nach dem Aussortieren ein süßes Zuckerdöschen übrig, dass leider keinen Deckel mehr hat. Auf Anhieb hatte ich noch keine Idee was daraus werden könnte, aber um meine Phantasie anzukurbeln hab ich sie vor meinen Schreibtisch aufs Fensterbrett gestellt.

Einen Sonntag später kam dann die Idee beim Nähen. Ich habe schwer mit dem Stoff und der Nähmaschinen gekämpft und auf dem Tisch hat sich von Minute zu Minute ein größeres Nadelchaos ausgebreitet.

Um meine felligen Mitbewohner vor bösen Nadelstichen durch herumliegende Nadeln zu schützen, habe ich alle Nadeln in die Zuckerdose geworfen. Das war zwar sicher, aber total unpraktisch und so kam die Idee auf, die Zuckerdose mit Schaumstoff zu füllen, mit Stoff auszustatten und das Ganze als Nadelkissen zu verwenden .

zuckerdosen-nadelsteckkissen

Möglicherweise könnte man den oberen Teil noch ein bisschen perfektionieren, aber manchmal möcht ich Pause von „perfekt“ haben und mich einfach über die schnuckelige Impro- Idee freuen !

Ihr könnt das auch prima mit einzelnen oder leicht angeschlagenen Tassen machen.

Also ran an die Kellerschränke oder Flohmarktkisten und gebt euren Geschirroldies ein zweites Leben:)

Ich wünsche euch ein tolles Wochenden!

Eure Nele