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Ein Häkelträumchen – mein neues Kerzenglas

Vor einer Weile habe ich euch schon eine kleine Idee gezeigt, was man aus leeren Gläsern von Ikea Kerzen machen kann und heute zeige ich euch, wie schön ein XXL Gurkenglas sein kann.

DCF 1.0

Was ihr dazu braucht:

  • 1 großes XXL Gurkenglas
  • 1 Knöllchen Restwolle für den Rand und die Rose
  • 1 Knöllchen Wolle für das Häkelmuster
  • 1 große Häkelnadel ( ca. eine Nummer größer als euer Garn)

 

Boden:

Ihr schlagt zwei Luftmaschen an, dann häkelt ihr in die erste der beiden Luftmaschen 7 feste Maschen und schließt die Runde mit einer Kettmasche. In der nächsten Runde häkelt ihr in jede Masche zwei feste Maschen und schließt wieder mit einer Kettmasche. Je nach eurem Garn und eurer Nadelstärke verdoppelt ihr in der nächsten Runde jede zweite Masche und  in der nächste Runde jede dritte Runde, solange bis der Boden genauso groß ist, wie der Glasboden.

Muster:

  1. und 2. Runde: 2 Lfm anschlagen (als Ersatz für ein halbes Stäbchen), halbe Stäbchen bis zum Ende der Runde, mit einer Kettmasche Runde schließen

Jetzt solltet ihr einen guten Basisrand für euer Häkelmuster haben.

Beim Muster sind euch keine Grenzen gesetzt, ihr könnt nach Herzenslust alle Häkelmuster die ihr kennt kombinieren. Wenn euch eine tolle Musteridee fehlt, kann ich euch die Musterseite von Drops empfehlen, dort findet ihr mit Sicherheit ein tolles Muster. Ich habe immer eine oder zwei Runden im Muster gehäkelt und habe dann wieder eine Runde halbe Stäbchen gehäkelt.

Rosenband:

Das Band besteht aus 3 Runden halbe Stäbchen.

Für die Rose schlagt ihr 43 Luftmaschen an, dann häkelt ihr in die 5. Masche ab der Nadel ein Stäbchen. Ihr häkelt eine Luftmasche und lasst eine Masche aus. In die nächste Masche häkelt ihr 1 Stäbchen + 1 Luftmasche + 1 Stäbchen, dann wieder eine Luftmasche häkeln und eine Masche auslassen usw.

Die nächste Runde beginnt ihr mit 3 Luftmaschen (als Stäbchenersatz) und häkelt dann 4 Stäbchen in den ersten Zwischenraum. In den nächsten Zwischenraum häkelt ihr ein feste Masche. Dann immer abwechselnd 5 Stäbchen in den Zwischenraum und in den nächsten eine feste Masche. Das macht ihr bis zum Ende der Runde. Beim Abmaschen lasst ihr einen langen Faden stehen, mit dem wird die Rose zusammengefügt. Ihr fangt an, das gehäkelte Bändchen einzurollen und stecht mit dem Restfaden immer quer durch um die Rolle zu festigen. Dreht immer weiter, zupft das Band so zurecht, dass es eine hübsche Blütenform ergibt und befestigt das Ganze mit dem Restfaden.

 

Macht euch schöne Stunden bei Kerzenlicht

Euer Fräulein Ohwieschön

 

 

 

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Komm lieber Frühling – süße Frühlingsboten aus Papier

 Vor einer kleinen Weile habe ich irgendwo in der Pinterestwelt Kugeln mit kleinen Papierblüten gesehen. Für Ostern sind das tolle Geschenke, besonders da der Kälte Frühling gerade noch wenig Blütenfreude bringt. Alles was ihr braucht ist ein bisschen Zeit und alles was ihr hier auf diesem Foto seht:


Dann heißt es erstmal Stanzen. Ungefähr 4 bis 5 Bögen Faltpapier müsst ihr stanzen. Ich habe Faltpapier genommen, dass vorne ein Motiv hat und auf der Rückseite einfarbig ist.

Als nächstes spickt ihr immer zwei Blüten zusammen auf eine Stecknadel. Die obere sollte das Motiv zeigen und die untere die einfarbige Rückseite. Die Blüte spickt ihr dann in eine Pailettenkugel und wuschelt die einzelnen Blütenblätter ein bisschen hoch.

Um die Kugel aufhängen zu können, spickt ihr entweder das Band mit Nadeln fest oder ihr nutzt Styroporaufhänger.

Wenn ihr geduldig alle Blüten in die Kugel gesteckt habt, habt ihr einen süßen Frühlingsboten zum Verschenken.


Viel Spaß beim Nachbasteln

Euer Fräulein Ohwieschön

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Was macht eigentlich Fräulein  Ohwieschön im Advent?

Ja das ist die Frage! Ich hatte so schöne Pläne, was ich im Advent jeden Tag als Adventskalender so alles bloggen möchte: leckere Backrezepte, Dekoideen, selbstgemachte Geschenke, Fotos vom Weihnachtsmarkt…und vieles mehr.  

Aber wie das mit Plänen oft so ist, kommt es anders als gedacht. 

Seit drei Wochen steht fest, wir ziehen Ende Januar um. Da wir schon fleißig am Renovieren sind, musste ich meine Adventspläne sehr kürzen. Aber damit mein Blog nicht ganz unweihnachtlich bleibt, will ich euch meine Adventskleinigkeiten nicht vorenthalten.

Für die Einganstür habe ich einen Astkranz im amerikanischen Stil dekoriert.

  
 

Die Küchentür habe ich mit Holzsternen, Orangenscheiben und Zimtstangen dekoriert.

   
 
Plätzchen habe ich auch gebacken, denn Advent ohne Vanillekipferl kann nicht sein. Im Eifer des Gefechts habe ich die Fotos vergessen. Ich verspreche, sollte es in der Keksdose am Wochenende noch Kipferl geben, mach ich euch noch ein paar schöne Fotos.

In nächster Zeit werde ich dann viel Blogmaterial beim Renovieren sammeln und das zeig ich euch dann natürlich auch.

Liebe Grüße

Euer Fräulein Ohwieschön

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Upcycling Alte Holzkisten in zuckersüßen Bonbonfarben

  
So schön kann Sperrmüll sein! Diese tollen Holzkisten waren für den Müll bestimmt, aber zum Glück hab ich sie gerettet. Die Kisten sind prima um meine ganzen Dekosachen zu sortieren, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben.

Bevor sie allerdings von mir generalüberholt wurden, sahen sie so aus :

   
 
Da die Böden der Kisten verzogen waren und sich dadurch Spalten ergeben haben, habe ich alle Böden neu vernagelt.

Als nächstes habe ich die Kisten mit groben Schleifpapier geschliffen. Zum Übermalen habe ich Kreidefarbe in Pastelltönen benutzt. Normalerweise reichen 2 Schichten Farbe, da der Filzstift aber immer wieder durchgezogen ist, musste ich stellenweise 4mal drüber.

Der Einsatz hat sich gelohnt und ich freu mich über meine neuen alten Ordnungshelfer.

  
Euer Fräulein Ohwieschön 

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Ein bisschen Herbst

Jetzt herbstelt es langsam so richtig und passend zum Wetter habe ich ein neues großes Häkelprojekt angefangen. Es ist so schön gemütlich, wenn man mit warmen Cappuccino und Häkelzeug auf der Couch sitzt und draußen geht ein bisschen Wind. Ich liebe Herbst 😊

Weil es aber bestimmt noch ein Weilchen dauert bis ich von meinem Häkelprojekt berichten kann, wollte ich euch zumindest ein bisschen Herbststimmung machen.

   
 
  
Absofort ist bei uns wieder Kerzenzeit! (wie passend das zum Herbstbeginn auch immer die Stromabrechnung bei uns kommt…)

Ich wünsch euch tolle Herbsttage!
Euer Fräulein Ohwieschön

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Upcycling Alte Kopfkissen neu in Szene gesetzt

  Aus Mama’s Fundus habe ich zwei alte Kopfkissen mit einer schönen Stickerei bekommen, die leider Flecken haben und deshalb als Kissen nicht mehr zu gebrauchen waren. 

Kombiniert mit zwei Stickrahmen (die es grade reduziert beim Depot gibt) und ein paar Minütchen Zeit zum Nähen, entstanden diese beiden hübschen Bilder:

  Sonnige Grüße

Euer Fräulein Ohwieschön

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DIY Die ewige Rose

(Werbung da Quelle der Vorlage genannt wird/unbezahlt)


Seit ich meine Vasenkette gebaut habe und mir kleine Vasen vom Flohmarkt mitgebracht habe, habe ich einen Riesenverschleiß von Schnittblumen. Zur Tulpenzeit war das noch ok, weil die robust sind und locker eine Woche überlebt haben, aber alle anderen sehen oft schon nach einem Tag so traurig aus, als würden sie sich gerne aus der Vase stürzen.

Die perfekte Lösung für mein blumiges Trauerspiel war die Mollie makes 16/2015. Direkt auf dem Cover strahlte mich eine unzerstörbare Blütenpracht an.


Den ersten Strauß habe ich fertig und bin überglücklich damit. Sie sind leicht gemacht und sehen richtig gut aus. Ich hab mir noch zusätzlich Drahtblätter dazu gekauft, um sie noch realistischer zu machen.



Die Rosenblüten können aus als Eyecatcher auf Kleidung und Taschen angebracht werden. Unterlegt mit einem gehäkelten Blatt sehen Sie sicher auch toll aus.

Ich wünsche euch rosige Häkelstunden!

Euer Fräulein Ohwieschön

Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Häkelworkout für Sportmuffel….oder auch „mein neuer Häkelteppich“

Ich bin soooo begeistert von dem dicken Textilgarn, dass ich am liebsten ständig damit häkle. Weil es mit dem dicken Garn so schnell geht, hab ich mich an einen großen Teppich rangetraut. Die Idee hab ich aus dem TOPP Bastelbuch Wohnen mit Textilgarn. Allerdings war mir der Teppich im Heft zu klein, daher hab ich mir ein Musterblatt aufgezeichnet und das ganze um einige Maschen erweitert.

Als erstes habe ich mir eine Kiste voll mit Textilgarn bei hoooked bestellt. Man braucht eine ganze Menge und damit es farblich passt und nicht voneinander abweicht, muss man die gewünschten Farben auf einmal kaufen. Für meine Teppichgröße  1,20 m x 1,50 m habe ich 8 Garnrollen (Konen) gebraucht(Tipp: Schaut im Sale bei hoooked vorbei).

Meinen ersten Teppichversuch musste ich nach dem dritten Farbwechsel schweren Herzens auftrennen, weil das Garn so unterschiedlich dick war, ist er an den Kanten sehr unregelmäßig geworden. Da kann ich als Tip geben, die Garnrollen vor dem Häkeln alle einmal aufzurollen, zu vergleichen und notfalls auszutauschen (bei mir lag alles an einer einzigen Garnrolle). Das ist zwar ein bisschen aufwendig, aber da der Teppich ja lange Freude bereiten soll, ist es die Zeit wert. Ein bisschen Unterschied macht nichts, es ist ja schließlich Handarbeit, aber es sollte nicht zuviel sein.

Der Teppich war schnell fertig, 3 Nachmittage dann schmückte er schon meine Küche. Ein bisschen unregelmäßig ist er an den Seiten, aber mir gefällt er trotzdem. Dadurch dass man sich die Farben selber für den neuen Teppich aussucht , braucht man keine Kompromisse machen und der Teppich passt perfekt zu allem.

Ein bisschen Muskelkater hat man nach dem XXL Häkeln schon, denn mit dem dicken Material wird der Teppich mächtig schwer. Wer also auf Sport und Co nicht so viel Lust hat, kann sich entspannt (naja, in den Armen angespannt) zurücklehnen und mit dem Fitness- Häkelworkout loslegen.

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Upcycling: Buch- Origami statt Altpapier

Vor ein paar Monaten habe ich auf einer Messe total schöne Bücher gesehen, die mit Buch- Origami gestaltet waren. Hierbei wird durch das einzelne Falten aller Seiten ein Motiv oder ein Schriftzug hervorgehoben.Ich hab mich gleich in eins der Dekobücher verliebt, aber leiderleider war ich dann schnell wieder entliebt, als ich den Preis für das Buch gesehen habe. Also hab ich mir das Buch erstmal aus dem Kopf geschlagen. Aber wie das nunmal bei mir so ist, wenn ich mal Feuer und Flamme für etwas bin, dann lässt mich das nicht mehr los. Die ganzen Wochen seitdem hab ich immer mal wieder nach dieser Buchkunst gegoogelt. Ich wurde auch fündig, aber irgendwie hab ich dann doch immer vor der Herausforderung gekniffen…. mal ehrlich….wer entscheidet sich schon freiwillig und mit Freude dazu, einige hundert Buchseiten zu falten???.

Mir wollte die Idee aber einfach nicht aus`m Kopf gehen und furchtbar neugierig bin ich auch. Ich muss einfach immer wissen, wie sowas funktioniert. Nach kurzem Wühlen im Worldwideweb habe ich eine Anleitung für meinen ersten Versuch gefunden und der sieht so aus:

DCF 1.0

Für den ersten Versuch ist es eigentlich ganz schön geworden. Leider hatte ich am Anfang eine Denkknoten, deshalb habe ich die ersten Seiten falsch gefaltet, aber hab es zum Glück schnell gemerkt. Mir haben da You tube Videos auf die Sprünge geholfen.

Ein Tipp war da zum Beispiel, das Buch geschlossen aufzustellen und im Abstand von ca. 3 oder 4 cm zum Buchrücken eine Linie mit dem Bleistift über alle Seiten zu ziehen (das gleiche wird auf der Unterseite gemacht). So soll es leichter sein, statt alle Seiten bis zum Buchrücken zu falten.

Die Vorlage des Motivs ist in Linie eingeteilt, jede Linie eine Seite. Man schiebt die Vorlage entsprechend der Seite ein und legt dann sein Lineal an der Hilfslinie und der Motivlinie an und schon kann die erste Faltung gemacht werden. Pro Seite wird oben eine Faltung gemacht und unten. Nach einigen hundert Faltungen und ein wenig Muskelkater in den Fingern, hat man dann aus einem alten Schinken eine schöne Deko gemacht.

Als Faltwerkzeug habe ich ein Stück Pappe benutzt, das war zwar in Ordnung fürs erste, aber für das nächste Projekt habe ich aufgerüstet. Insgesamt hab ich für das Herz ca. 400 Seiten innerhalb von knapp 7 Stunden gefaltet.

Das nächste Buch war als Geburtstagsgeschenk gedacht und sollte dementsprechend fehlerfrei und sauber gefaltet sein. Ich hab mir jetzt ein Geodreieck und ein mittellanges Lineal gekauft (Post it an mich selbst:kauf ein großes Geodreieck, damit geht es noch leichter), damit wurde die Faltkante noch genauer und sauberer.

Diesmal wollte ich auch kein Motiv sondern einen Schriftzug. Ich hab mich für „PAPA“ entschieden, da dass Buch ein Geschenk für meinen Papa wird.

Nach insgesamt 9 Stunden war es dann geschafft:

DCF 1.0

 

Ich bin total happy, dass ich die Herausforderung angenommen hab und meiner Neugier gefolgt bin. Es dauert zwar immer ein Weilchen, aber ich mag so Fitzelarbeit. Das Ergebnis macht einen jedesmal wieder baff und ich bin überglücklich eine so schicke Upcycling-Idee für alte Bücher gefunden zu haben.

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Upcycling: Makeover für einen echten Oldie

Eierschrank 5

Monatelang war ich auf der Suche nach einem alten Eierschrank, als i-Tüpfelchen für meine Küche. Dann bin ich endlich vor ein paar Wochen fündig geworden. Leider hat ein Farblackliebhaber, den ganzen Schrank in dunkelbraun lackiert, bis in den allerletzten Winkel.

Zuerst wollte ich ganz beherzt auf Handarbeit setzen und hab mir im Baumarkt Schmirgelpapier und Schmirgelschwämme geholt. Nach ungefähr 15 Minuten Schmirgelarbeit mit 0% Effekt, außer das mir die Hände wehgetan haben, hab ich vorerst aufgegeben. Noch dazu ist der Schrank einfach so winzig dass man in die kleinen Winkeln gar nicht reinkommt.

Frustriert hab ich den Schrank für 2 Wochen zur Seite gelegt. Dann aber fiel mir Papa´s Werkzeugparadies ein, seine Garage, in der es einfach alles gibt was man, in diesem Fall Frau, so braucht und vor allem alles auch im Miniformat, damit man auch filigrane Dinge bearbeiten kann.

Mit einem kleinen Minischleifgerät und einem Dreiecksschleifgerät ging es dem Lack dann endgültig an den Kragen.

Nach dem Schleifen habe ich den Schrank mit Kreidefarbe bemalt, innen pastellgrün und außen weiß. Die Farbe lässt sich super verarbeiten und wenn man Sie mit einem Schwämmchen auftupft, deckt sie sehr schnell und bekommt obendrein eine schöne matte Struktur.

Heute morgen habe ich dann zum krönenden Abschluß zwei Borten gehäkelt und endlich darf das Schränkchen in meine Küche einziehen.