Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Blumige Handyhülle

Heute hab ich eine kleines Häkelprojekt für euch, dass sich prima für einen sonnigen Nachmittag im Garten eignet(natürlich auch für langweilige Bahnfahrten 🙂 )

Mein neues Handy brauchte unbedingt eine Hülle, damit es nicht in den Untiefen meiner Handtasche zerkratzt wird.

Mit drei Restknäueln eines Baumwollgarns mit leichten Seidenanteil habe ich mir auf die Schnelle diese bezaubernde Hülle gehäkelt!

Und so wird’s gemacht:

Schritt 1

Zuerst häkelt ihr eine Luftmaschenkette, die ca. 2 cm kürzer als die Breite eures Handys ist

Schritt 2

Nun häkelt ihr eine ganz normale Reihe mit halben Stäbchen. Am Reihenende häkelt ihr in das Ende nicht 1 halbes Stäbchen, sondern sogar 3, damit ihr an der Unterseite eurer Luftmaschenkette weiter häkeln könnt. Bis zum Ende dieser Reihe geht es weiter mit halben Stäbchen. Wieder vorne angekommen häkelt ihr 3 halbe Stäbchen in das Ende und schließt mit einer Kettmasche in die Anfangsmasche!

Schritt 3

Zum Start der Runde häkelt ihr eine Luftmasche. Dann geht es wieder mit halben Stäbchen bis zur ersten Kurve. Dort häkelt ihr in die mittige Masche wieder 3 halbe Stäbchen. Weiter geht es mit halben Stäbchen zur nächsten Kurve. Auch dort mittig 3 halbe Stäbchen häkeln. In die verbliebene Masche halbes Stäbchen häkeln und die Runde wieder mit einer Kettmasche schließen.

Schritt 4

Zu Beginn der Runde eine Luftmasche häkeln und mit halben Stäbchen die Runde häkeln. Die Runde erneut mit Kettmasche schließen. Das wiederholt ihr solange bis ihr die Höhe eures Handys erreicht habt (macht vielleicht nach den ersten beiden Runden einen kurzen Test ob euer Handy reinpasst). Als letztes häkelt ihr wie gehabt eine Runde halbe Stäbchen, nehmt dafür aber eine andere Farbe, um einen schönen Abschluss zu haben!

Schritt 5

Im Internet findet ihr jede Menge Anleitungen für Applikationen für Blüten, Smilies, Tiere und viele viele mehr. Da ist für jeden Stil was dabei.

Viel Spaß beim Häkeln

Fräulein Ohwieschön

Veröffentlicht in Allgemein, Gartenliebe

Gartenumgestaltung: Hochbeete Teil 1

In den letzten Monaten war ich so mit unserem Garten beschäftigt, dass ich überhaupt keine Zeit für meinen Blog hatte. Aber dafür kann ich euch heute zeigen, was beim „Garteln“ herausgekommen ist.

In unserem Mehrfamiliengarten ist ein ca. 30qm großes Areal mit Betonsteinen zu einem Gemüsebeet eingegrenzt . Ursprünglich war es am Rand mit Blumen bepflanzt und in der Mitte wurde von unserer Nachbarin Gemüse angebaut. Im letzten Jahr wurden in der Mitte Wildblumen angepflanzt, da der Gemüseanbau für unsere Nachbarin zu beschwerlich wurde. Bis zum letzten Herbst hat sich dann in diesem Beet ein wildes Sammelsurium an Wildblumen und Zierblumen (und Überresten von alten Himbeeren) ergeben und war zeitweise ein richtiges Dickicht.

Zur Vorbereitung der Umgestaltung im Frühjahr, stürzte ich mich im Herbst bei Wind und Wetter eine Woche lang ins Beet und holte alle Pflanzen (bis auf zwei Rosen und ein bisschen Randbepflanzung) aus der Erde.

Das Gemüseschlachtfeld an Tag 3

Um den Gemüseanbau für uns alle zu erleichtern, hatte ich die Idee Hochbeete zu bauen. Sie sind deutlich angenehmer aufgrund der Arbeitshöhe, leichter vor Unkraut zu schützen und sauber zu halten.

Gemeinsam mit unseren neu zugezogenen Nachbarn, wurde der Plan geschmiedet 4 hohe, rechteckige Beete für verschiedenen Gemüsesorten und zwei quadratische, halbhohe Beete rein für Kartoffeln zu bauen.

Als im Frühjahr endlich der Schnee weg und der Boden aufgetaut war, kam dann erst einmal Ernüchterung auf. Im ganzen Beet machte sich schon wieder jede Menge Unkraut breit und auch die Himbeeren spitzten schon wieder überall durch.

Am Frühlingsanfang die böse Überraschung, alles voller Unkraut

Also packten wir diesmal alle zusammen die Schaufeln und verbrachten wieder eine Woche damit das komplette Beet tief umzugraben und die Erde vom Unkraut und den Himbeerresten zu befreien.

Nach getaner Schaufelarbeit haben wir uns dann schnell entschieden ein Unkrautvlies in 10 cm Tiefe unterzulegen, um dem Unkraut das Durchkommen schwerer zu machen.

Den eigentlichen Beetbau hat mein Herzmensch übernommen. Aus Kanthölzern (7×7 cm stark), Brettern (3 cm stark)und rostfreien Edelstahlschrauben hat er uns die Beetrahmen gebaut. Die fertigen Beete haben wir, für die längere Haltbarkeit der Bretter, mit Noppenfolie ausgeschlagen.

Als die ersten beiden Beete platziert waren, kam die Idee auf, den Beetrand für die Zierblumen durch Vollziegel abzugrenzen. Ich bin immer noch sehr glücklich über diese Idee, weil der Ziegelrand das Beet sehr aufwertet und ihm eine klare Struktur verleiht.

Alles noch etwas schief, aber schon ein guter Anfang

Nachdem wir alle Beete gerade gerückt haben, die Ziegel alle verbaut waren, haben wir zum Schluss die Wege mit Rindenmulch aufgefüllt.

Viele intensive „Gartenwochenenden“ später waren wir zwar alle ausgepowert, aber das Endergebnis entschädigt alles. Gerade rechtzeitig zur Tulpenzeit sind unsere neugestalteten Gemüsebeete fertig geworden:

Zahlen und Fakten:

Größe der rechteckigen Beete: 1,40 x 1,00 x 0,5o Größe der quadratischen Beete 1,40 x 1,20 x 0,30

5 x 60 Liter einfacher Rindenmulch (sehr billigen) 3x 70 Liter hochwertigen, groben Rindenmulch als Deckschicht

Kosten insgesamt: 275,- (mit Vlies, Folie etc.)

Ich hab bisher immer gesagt, dass mir der grüne Daumen fehlt und meine Mama kann sicher bestätigen, dass ich mich immer um die Gartenarbeit gedrückt habe, aber irgendwie hat mich das Gartenfieber gepackt. Ganz sicher werde ich noch öfter etwas über den Garten berichten und habe auch gleich mal eine neue Kategorie auf meinem Blog hinzugefügt.

Vielleicht interessiert es euch auch, wie man vom Zimmerpflanzenkiller zum Hobbygärtner werden kann!

Ich wünsch euch einen schönen Restsonntag und hoffe ihr kommt gut durch die Sommerhitze!

Eure Nele

Veröffentlicht in Allgemein, Upcycling

Upcycling: Alte Kleiderbügel in neuem Gewand

Habt ihr euch auch die trüben Tage der letzten Wochen mit Basteln und Handarbeiten vertrieben? Ich habe die Zeit genutzt, um ein paar meiner schlummernden Projekte aus dem Winterschlaf zu holen und fertigzustellen.

Schon seit einer gefühlten Ewigkeit lagen hier 5 alte Holzkleiderbügel herum, die dringend ein Makeover benötigten.

Der rustikale Holzlook passt nicht so ganz zu unserer Garderobe, deshalb habe ich aus einigen Stoffresten Hüllen für die Bügel genäht. Das kam mir gerade recht, denn ich habe mir fest vorgenommen meinen Stoff- und Wollvorrat ein wenig zu reduzieren.

So sehen die Bügel in ihrem neuen Look aus:

Die fröhlichen Stoffreste haben mir schon Vorfreude auf den Frühling gemacht und vielleicht werde ich aus den Stoffabschnitten noch etwas für die Fensterdeko zaubern.

Da die Weihnachtsdekoration wieder in der Garage verräumt ist, sehen unsere Fenster ungemütlich kahl aus und könnten ein bisschen.

Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag

Bis ganz bald

Nele

Veröffentlicht in Allgemein, DIY

Glamour Notizwand

Ein frohes neues Jahr euch allen!

 

Ganz nach dem Motto „Erneuerung“ starte ich mit einer MiniUmgestaltung ins neue Jahr.

Ich habe mir meine alte Notizwand vorgeknöpft. Leider war sie schon immer ein bisschen einfallslos und nun hat sie im Laufe des letzten Sommers auch noch sprichwörtlich ihre Farbe verloren.

Viel Spielraum für die Gestaltung habe ich nicht, da die Seitenwand meines Regals als Notizwand herhalten muss. Es sollte daher klein aber fein werden.

notizwand fertig
Das Ergebnis

Ich habe aus zwei Bilderrahmen die Gläser heraus genommen und habe die Rahmen mit Styropor ausstaffiert. Die Styroporeinlage habe ich mit Glitzerpapier beklebt.

Da ich nur quietschend bunte Pinnnadeln zuhause hatte, habe ich ihnen mit silbernem Nagellack ein bisschen Glamour eingehaucht.

Für mich ist der Platz erstmal ausreichen, aber je nach euren Platzmöglichkeiten könnt ihr eure Notizwand  ganz verschieden gestalten. Viele kleine Rahmen oder einen ganz großen Bilderrahmen, alte Flohmarktrahmen oder auch moderne Rahmen.

Vielleicht werde ich meine Notizwand im Laufe des Jahres noch um einen Rahmen erweitern. Mal sehen wieviele Zettelchen sich so in den ersten Wochen ansammeln.

Falls euch auch nach einer Umgestaltung ist, freue ich mich wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, was auf eurer To do Liste für 2019 steht.

Liebe Grüße

Eure Nele

 

Veröffentlicht in Allgemein, Upcycling

Upcycling: Alter Pufferdreh

Die letzten Wochen war es ganz schön ruhig auf meinem Blog. Der Alltagsstress und die ewige Hitzewelle haben meine ganzen DIY- Pläne der letzten drei Monate durchkreuzt. Aber ich bin guter Dinge, dass es jetzt wieder runder laufen wird.

Ganz auf DIY und Co hab ich natürlich nicht verzichtet, nur die Verarbeitung für den Blog hinkt leider etwas hinterher. An den kühleren Tagen war ich sogar recht fleissig am Werkeln, deshalb kann ich euch heute mein Lieblingsstück der letzten Wochen präsentieren!

Schon lange habe ich mir einen alten Drehstuhl für mein Arbeitszimmer gewünscht und vergangenen Herbst habe ich  doch glatt beim letzten Flohmarkt des Jahres endlich ein Schnäppchen ergattert.

Industriestuhl 7
Mit viel Phantasie ist er schön

Zugegeben, schön ist anders, aber vor meinem inneren Auge war er perfekt. Und da er ein absolutes Schnäppchen war, hab ich den dicken roten Lack und den Rost ein wenig ignoriert.

Zuhause angekommen ist es mir doch nicht mehr gelungen, mir die rote Farbe und den Rost wegzudenken und mir die kommende Arbeit schön zu denken. Weil ich meinen inneren Schweinehund also nicht gleich überwinden konnte und mich der dicke rote Lack abgeschreckt hat anzufangen, musste der Stuhl leider einige Monate in der Garage ausharren.

Vor ein paar Wochen hab ich mich dann endlich, mit ein bisschen Unterstützung, an die Arbeit gewagt. Zuerst wurde der Stuhl in seine Einzelteile zerlegt. Alle Metallteile wurde mit Rostlöser und Stahlwolle bearbeitet und die Holzteile wurden in mühevoller Schleifarbeit von ihrem roten Ballast befreit.

Leider hatten die Sitzfläche und die Rückenlehne deutliche Schäden im Holz. Bei der Sitzfläche haben wir uns entschieden die Furnierebenen einfach flächig anzugleichen und so den Schaden wegzuschummeln. Optisch sieht es aus, als hätte die Sitzfläche einen Holzflicken bekommen.

Bei der Rückenlehne war es nicht möglich zu schummeln, da die beschädigte Fläche zu groß war. Mit viel Fingerspitzengefühl und Schnitzwerkzeug haben wir deshalb zwei Ebenen des Furniers vollständig abgetragen.

Zum Abschluß haben alle Teile mit matten Lack ein Finish bekommen.

Und so sieht mein Lieblingsstück inzwischen aus:

Industriestuhl 8

Mir war wichtig, dass der Stuhl die Zeichen seines Lebens behält und darum habe ich nicht alle Gebrauchsspuren und Farbspuren lupenrein entfernt. Man sieht ihm an, dass ich ihn mit Liebe „aufgemöbelt“ habe, aber ich habe ihm nicht seine Geschichte genommen.

Die Bezeichnung „bombenstabil“  auf dem Drehknopf an der Rückenlehne, hat uns auch einen Hinweis darauf gegeben, woher der Stuhl stammt und das er ehemals als Bürostuhl verwendet wurde.

Ich bin richtig glücklich mit meinem neuen, alten Bürostuhl und hab einen Grund mehr mich an den Laptop zu setzen und etwas für den Blog zu schreiben 🙂

Habt einen schönen Restsonntag

Euer Fräulein Ohwieschön

Veröffentlicht in Allgemein, DIY

Fadenbild „Home“

Die Zeit vergeht wie im Flug! Gefühlt war gerade erst Ostern und doch ist das schon wieder 4 Wochen rum.

Das traumhaft schöne, sommerliche Wetter hat mich an den letzten Wochenenden oft in den Garten gerufen. Wie in einer Explosion sind plötzlich alle Blumen gleichzeitig aufgeblüht. Deshalb mussten die Garten- und Terassenarbeiten dieses Jahr im Zeitraffer erledigt werden, um alles frühlingstauglich zu machen.

In der gartenfreien Zeit habe ich für unseren Eingangsbereich ein schickes Fadenbild in fröhlichen Farben gemacht.

IMG_0439

Zuerst habe ich ein einfaches Brett (weiches Holz, Fichte) mit Kreidefarbe bemalt und einen großen Bildaufhänger an der Rückseite befestigt.

Für die Buchstaben habe ich Papierschablonen gezeichnet und vorübergehend mit Tesafilm befestigt, bis ich alle Nägelchen eingeschlagen hatte.

Ich habe mich für vergoldete Nägel entschieden, da sie bei diesem Bild ein wenig feiner, oder edler wirken.

Eurer Phantasie sind bei Fadenbildern kaum Grenzen gesetzt. Egal ob Buchstaben, Wörter, Mandalas oder auch Schattenumrisse, es gibt unzählige Möglichkeiten ein Bild zu gestalten.

Vielleicht habt ihr auch Lust bekommen eins zu machen, dann nutzt doch einen schönen sonnigen Tag auf der Terasse dazu.

Aber immer dran denken: Zange mitnehmen, dass schont die Finger 🙂

Ich wünsche euch tolle Tage und ganz viel Sonne

Eure Nele

 

Veröffentlicht in Allgemein, DIY

Osternest für Eilige – der Hasenbecher

Bei dem ganzen Schnee den wir am Wochenende noch bekommen haben, kann man mit der Osterplanung wirklich durcheinander kommen. Falls ihr das Gefühl habt euch läuft die Zeit bis Ostern davon und  ihr braucht noch dringend ein nettes Osternest oder ein süßes Mitbringsel für eure Lieben, habe ich hier genau das Richtige für euch.

Die Idee mit dem Hasenbecher habe ich letztes Jahr irgendwo im Internet aufgeschnappt. Da mich aber die Hasenschnauze  bei der gefunden Variante überhaupt nicht überzeugt hat, hab ich die Idee nie umgesetzt.

Gestern habe ich meine Postschublade ausgemistet und dabei bin ich auf eine Schachtel mit  „Dingern womit man die Versandtaschen zumachen kann“ gestoßen (die übrigens Musterbeutelklammer heißen, was ich mir sicher niemals merken werde).

Und genau da fiel mir der Hasenbecher wieder ein!

Auf die Schnelle ist dann gestern Abend noch ein Hasenbecher entstanden.

Osternest 2018 a

Aus gepunktetem Origamipapier habe ich ein paar Ohren ausgeschnipselt, mit Edding das Gesicht aufgemalt und dann, statt komliziert irgendwie eine Nase und die Schnauzhaare anzukleben, habe ich sie mit einem „Versandtaschending“ festgemacht.

Osternest 2018 c

Nach nicht mal 10 Minuten war der schnuckelige Hase fertig! Perfekt also für ein Osternest in letzter Minute!

Liebe Grüße

                Eure Nele