Veröffentlicht in Allgemein, Gartenliebe

Vogelfutter selber machen

Falls ihr nach einer schnell umsetzbaren Idee für ein Weihnachtsgeschenk sucht, ist das selbstgemachte Vogelfutter im Weihnachtslook genau das Richtige für euch.

Ich habe meinen ursprünglichen Post von 2017 überarbeitet und habe ein neues Rezept ausprobiert, dass gut bei unseren Spatzen im Garten ankommt.

Ihr braucht dazu:

– Silikonformen oder Plätzchenformen

– 300 g Kokosfett

– 280 g Vogelfutter mit Nüssen und Beeren

– Sonnenblumenöl

– Strohhalme oder Rundhölzchen

Gebt das Kokosfett in einen Topf und verflüssigt es. Passt aber auf, dass es nicht zu heiß wird, denn dann stinkt es fürchterlich.

Wenn das Fett ganz flüssig ist, gebt ihr einen Schluck Sonnenblumenöl dazu. Lasst das Fett ein paar Minuten abkühlen, bevor ihr die Körner, Nüsse und Beeren unterrührt.

Die Mischung sollte ungefähr so aussehen:

Jetzt könnt ihr die Mischung in eure Formen einfüllen. Um gleich ein Loch zum Aufhängen auszusparen, könnt ihr einen Strohhalm oder ein Holzstäbchen mit eingießen, dann spart ihr euch das Durchbohren danach (ist auch immer ein heikler Moment, weil es je nach Form gerne beim Bohren bricht).

Verpackt in einem schön gestalteten Papiertütchen ist es ein süßes Geschenk und macht bestimmt Freude. Die gefiederten Mitbewohner im Garten freuen sich auf jeden Fall.

Ich wünsch euch einen schönen dritten Advent!

Nele

Veröffentlicht in Allgemein, DIY

Der süßeste Shoppingbegleiter ever

Letztes Jahr habe ich mit 23 Mädels an einem DIY Adventskalender teilgenommen. Schon ab Ende August hatte ich an meinem Adventsgeschenk getüftelt und beinahe wäre ich an meiner eigenen Detailverliebtheit gescheitert.

Immer wieder kamen mir neue Ideen welches Detail ich noch hinzufügen möchte und Änderungen wie ich diese Details umsetzen wollte. Irgendwann wurde die Zeit bis zum 1. Dezember ganz schön knapp. 

Da ich so spät dran war, hat es mein Adventsgeschenk letztes Jahr dann nicht mehr auf meinen Blog geschafft, aber dass hole ich heute nach, denn ich möchte euch unbedingt meinen Rudolph vorstellen 🙂

Leider bekomme ich die Farbe nicht so gut aufs Bild. Die Tasche hat einen ganz sanften Mintton.

Logisch, dass dieser süße Weihnachtshelfer mein ständiger Begleiter ist, wenn ich Weihnachtsgeschenke shoppen gehe.

Ich bin immer noch schockverliebt in diese Tasche und ganz ehrlich, Eigenlob stinkt zwar (wird zumindest immer behauptet), aber ich bin megastolz auf diese Tasche. Ich habe genäht, gestickt, geklebt, gestrickt, entwickelt und habe dieses Teil ganze 26 mal gefertigt (23 mal für den Kalender, 1 mal für eine Freundin, 1 mal für meine Mama und dann natürlich noch 1mal für mich selbst 🙂 )

Im ersten Schritt habe ich die Schnäuzchen bestickt.

Schritt 1

Im zweiten Schritt habe ich alle Filzteile ausgeschnitten und per Hand zusammengenäht (ja, mit Nähmaschine wäre ich schneller gewesen, aber der Transporter meiner Maschine frisst mit Vorliebe Filz). Um einen etwas lebendigeren 3 D Effekt auf die Tasche zu bekommen, habe ich die Ohren zweilagig genäht und die Arme habe ich leicht ausgestopft.

Ein Teil meiner Rudolph- Herde

Im dritten Schritt habe ich aus Stoffresten Bäume ausgeschnitten, aufgeklebt, und mit einem einfachen Stich den Rand eingefasst. Im Vordergrund wurde das Rentier platziert und ebenso eingefasst.

Weihnachtsbaum aus Stoffresten

Im vierten Schritt habe ich für jedes Rentier einen Schal gestrickt, den ich locker aufgesteppt habe, damit es nicht so platt aussieht. Dann hat Rudolph noch ein kleines Glöckchen bekommen und etwas Rouge auf die Wangen 🙂

Rudolph mit Schal und echtem Glöckchen

Im letzten Arbeitsschritt habe ich den Schriftzug „Frohe Weihnachten“ aufgezeichnet und mit Stickgarn nachgestickt.

Frohe Weihnachten

Ich würde mich freuen, wenn euch mein Shoppingbegleiter gefällt! Lasst gerne einen Kommentar hier!

Ich wünsche euch noch einen tollen Sonntag!

Bis bald, Eure Nele

Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Kürbiszeit

Happy Halloween mein Lieben! Naaa, habt ihr euer Kostüm schon rausgeholt für heute Abend? Oder macht ihr euch heute auch einen kuscheligen, gemütlichen Herbstabend wie ich?

Allerheiligen ist für mich immer der Stichtag ab dem ich mit den Wintersachen anfange. Bevor ich mich aber in den nächsten Wochen mit Feuereifer in die Weihnachtsvorbereitungen stürze, wollte ich euch noch unbedingt meine 2 kleinen Kürbisse zeigen.

Mini- Häkelkürbisse

Passend zu meinen hellen Pilzen habe ich noch einmal zu grau und rose gegriffen.

Der Grundkörper ist eine einfache Kugel, die in Form geschnürt wird. Dann noch einen Stiel und ein Blatt dran häkeln. Fertig ist die supersüße Herbstdeko.

Die beiden Kürbisse sind nur so „groß“ wie Mandarinen. In dieser Größe lassen sie sich auch toll an Kränzen und Gestecken anbringen und das Miniprojekt eignet sich prima um Garnreste zu verarbeiten.

Ich wünsche euch einen schaurig schönen Halloweenabend!

Eure Nele

Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Ungiftige Häkelpilze 2.0

Ich hab es ja fast schon in meinem letzten Beitrag geahnt, dass mich die Häkelpilze noch nicht ganz los lassen und wie recht ich damit hatte. Gleich nach meinem Beitrag hat meine Häkelnadel ganz laut nach mir geschrien 😀

Da unser Esszimmer „ritterlich“ eingerichtet ist, musste ich unbedingt Pilze in etwas konservativeren Farben ausprobieren.

Ein paar Häkelstunden später strahlten diese beiden Pilze für die Kamera um die Wette.

Man kann nie genug Dekopilze haben!

Ich muss leider zugeben, dass ich auch dieses Mal keine genaue Anleitung dokumentiert habe. Aber natürlich kann ich euch sagen, wie sie entstanden sind.

Als Basis habe ich einen Standardkreis gehäkelt. Zunächst habe ich dann für die Knolle unten am Stengel ein paar wenige Maschen zugenommen, ca. 3 Runden lang.

Danach habe ich Watte und einen Stein in die Basis gesteckt, bevor ich dann zum schmaleren Stengelteil durch Abnahmen übergegangen bin.

Den oberen Stengelteil habe ich wieder mit Zunahmen erweitert.

Die Pilzkappen sind auch durch einfache Zu- und Abnahmen entstanden. Den Rand habe ich soweit gehäkelt, dass ich ihn nach innen einschlagen konnte, um einen schönen (doppellagigen) Rand zu bekommen.

Zum Schluss habe ich alles mit Füllwatte ausgestopft und zusammen genäht.

Falls Ihr Fragen habt, schreibt mir gerne in den Kommentaren!

Bis bald

Nele

Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Total ungiftig: Häkelpilze

Seid ihr auch schon fleissig dabei herbstlich zu dekorieren? Für mich gehören Pilze unbedingt zur Herbstdeko dazu, genauso wie Kürbisse und Blätter.

Dieses Jahr wollte ich unbedingt ausprobieren mir selber welche zu häkeln. Mit Cappuccino, ein paar Folgen Miss Marple und einer kuscheligen Decke habe ich mich in meinem Sessel verkrümelt und diese süßen Pilze genadelt:

Süße Herbstdeko

Mir gefallen die beiden Pilze sehr und ich freu mich darüber, dass sie im Herbst mein Fensterbrett verschönern!

Ich bin mir sicher, das waren nicht die letzten Pilze, die mir dieses Jahr von der Nadel hüpfen. Mich kribbelts in den Fingern noch ein bisschen zu experimentieren, andere Farben und Formen zu versuchen.

P.S. So kleine Häkelprojekte sind perfekt um die unendlichen Wollrestvorräte zu verkleinern 😉

Bis ganz bald

Eure Nele

Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Häkel dir den Herbst ins Haus

Beim Stöbern im Internet bin ich durch Zufall auf eine Anzeige gestoßen, in der die Käppchen von Roteicheln angeboten wurden. Sofort war der Gedanke da, dass ich mir daraus meine neue Fensterdeko häkel.

Gedacht, gekauft! Und schon ein paar Tage später konnte ich loslegen.

Häkelanleitung:

Runde 1: Magic Loop anschlagen und 6 feste Maschen reinhäkeln und mit einer Kettmasche in die erste Masche die Runde schließen. (6 Maschen)

Runde 2: 1 Luftmasche häkeln, dann je zwei feste Maschen in die Maschen der erste Runde häkeln > also Maschen verdoppeln und die Runde mit Kettmasche schließen (12 Maschen)

Runde 3: 1 Luftmasche häkeln, dann abwechselnd eine und zwei Maschen in die Maschen der Vorrunde häkeln> also jede zweite verdoppeln und mit Kettmasche die Runde schließen (18 Maschen)

Runde 4 bis evtl 6oder 7: 1 Luftmasche häkeln. Je nachdem wie groß(hoch) ihr die Eicheln haben wollt, häkelt ihr ohne Zunahme einfach feste Maschen und schließt die Runden mit einer Kettmasche und beginnt die neue Runde immer mit einer Luftmasche.

Abschluss: Wenn ihr die gewünschte Größe erreicht habt, nehmt ihr in der nächsten Runde jede dritte Masche ab und in der abschließenden Runde jede zweite. Nun könnt ihr eure Häkeleichel ausstopfen(evtl. ist es leichter das in der vorletzten Runde schon zu tun). Mit dem Restfaden verschließt ihr die Öffnung ganz. Mit Heisskleber oder anderem starken Kleber könnt ihr nun das Käppchen aufkleben.

Der Herbst ist da

In wenigen Minuten habt ihr die Eicheln fertig gehäkelt und euch den Herbst nach Hause geholt.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Häkeln und Herbst genießen!

Nele

Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Spüllappen gestrickt und gehäkelt

Bestimmt stolpert ihr genauso oft wie ich auf den diversen Blogs und Insta- Accounts über das Thema Nachhaltigkeit, Müllvermeidung oder Plastikredizierung.

Schon seit langem nutze ich Stoffbeutel zum Einkaufen (gerne auch selbstgestaltete wie diese hier )und ich habe fast immer meinen Coffee to Go- Becher dabei.

Vor ein paar Monaten habe ich mir vorgenommen noch mehr darauf zu achten Müll, Plastik und Schadstoffe zu reduzieren.

Ein erster Schritt war das Stricken und Häkeln von Spüllappen aus 100% Baumwollgarn.

Strickspüllappen: Kraus rechts gestrickt, 50 Maschen anschlagen, Nadelstärke 3

Strickspüllappen

Häkelspüllappen: Im Waffelmuster gehäkelt, 17 Waffelfächer breit, Nadelstärke 3

Häkelspüllappen

Ich war anfangs skeptisch, ob die selbstgemachten Spüllappen praxistauglich sind und auch, wie sie aussehen werden, wenn sie das erste Mal mit einer Bratpfanne oder Tomatensoße zu kämpfen hatten. Ich hatte zuerst einen Probelappen gestrickt, aber nachdem ich den Lappen 1 Woche genutzt hatte, bin ich in die Massenproduktion übergegangen.

Die Strickspüllappen sehen auch nach Monaten der Nutzung immer noch sehr gut aus. Sie verlieren während der Nutzung ein bisschen die Form(werden etwas breiter), nach dem Waschen haben sie aber ihre alte Form wieder. Gewebeabnutzung habe ich bisher keine und auch die Farbe ist unverändert.

Die Häkelspüllappen sind aufgrund des Waffelmusters deutlich dicker als die gestrickten Lappen. Es ist ungewohnt, da sie fast die Stärke von Topflappen haben, aber sie sind dafür auch super stabil und verlieren nie die Form. Auch diese Variante hat nach einigen Wochen Nutzung keinerlei Farb- oder Gewebeschäden.

Ich mag beide Varianten sehr gerne und könnte keine als Favorit nennen, weil sie beide toll aussehen und unglaublich praktisch sind.

Die Optik der selbstgemachten Lappen ist ein Zuckerl oben drauf , denn sie sehen sehr hübsch aus, wenn sie am Spülbecken hängen.

Habt einen schönen Sonntag, bis ganz bald

Nele

Veröffentlicht in Allgemein, Woll-Lust

Blumige Handyhülle

Heute hab ich eine kleines Häkelprojekt für euch, dass sich prima für einen sonnigen Nachmittag im Garten eignet(natürlich auch für langweilige Bahnfahrten 🙂 )

Mein neues Handy brauchte unbedingt eine Hülle, damit es nicht in den Untiefen meiner Handtasche zerkratzt wird.

Mit drei Restknäueln eines Baumwollgarns mit leichten Seidenanteil habe ich mir auf die Schnelle diese bezaubernde Hülle gehäkelt!

Und so wird’s gemacht:

Schritt 1

Zuerst häkelt ihr eine Luftmaschenkette, die ca. 2 cm kürzer als die Breite eures Handys ist

Schritt 2

Nun häkelt ihr eine ganz normale Reihe mit halben Stäbchen. Am Reihenende häkelt ihr in das Ende nicht 1 halbes Stäbchen, sondern sogar 3, damit ihr an der Unterseite eurer Luftmaschenkette weiter häkeln könnt. Bis zum Ende dieser Reihe geht es weiter mit halben Stäbchen. Wieder vorne angekommen häkelt ihr 3 halbe Stäbchen in das Ende und schließt mit einer Kettmasche in die Anfangsmasche!

Schritt 3

Zum Start der Runde häkelt ihr eine Luftmasche. Dann geht es wieder mit halben Stäbchen bis zur ersten Kurve. Dort häkelt ihr in die mittige Masche wieder 3 halbe Stäbchen. Weiter geht es mit halben Stäbchen zur nächsten Kurve. Auch dort mittig 3 halbe Stäbchen häkeln. In die verbliebene Masche halbes Stäbchen häkeln und die Runde wieder mit einer Kettmasche schließen.

Schritt 4

Zu Beginn der Runde eine Luftmasche häkeln und mit halben Stäbchen die Runde häkeln. Die Runde erneut mit Kettmasche schließen. Das wiederholt ihr solange bis ihr die Höhe eures Handys erreicht habt (macht vielleicht nach den ersten beiden Runden einen kurzen Test ob euer Handy reinpasst). Als letztes häkelt ihr wie gehabt eine Runde halbe Stäbchen, nehmt dafür aber eine andere Farbe, um einen schönen Abschluss zu haben!

Schritt 5

Im Internet findet ihr jede Menge Anleitungen für Applikationen für Blüten, Smilies, Tiere und viele viele mehr. Da ist für jeden Stil was dabei.

Viel Spaß beim Häkeln

Fräulein Ohwieschön

Veröffentlicht in Allgemein, Gartenliebe

Gartenumgestaltung: Hochbeete Teil 1

In den letzten Monaten war ich so mit unserem Garten beschäftigt, dass ich überhaupt keine Zeit für meinen Blog hatte. Aber dafür kann ich euch heute zeigen, was beim „Garteln“ herausgekommen ist.

In unserem Mehrfamiliengarten ist ein ca. 30qm großes Areal mit Betonsteinen zu einem Gemüsebeet eingegrenzt . Ursprünglich war es am Rand mit Blumen bepflanzt und in der Mitte wurde von unserer Nachbarin Gemüse angebaut. Im letzten Jahr wurden in der Mitte Wildblumen angepflanzt, da der Gemüseanbau für unsere Nachbarin zu beschwerlich wurde. Bis zum letzten Herbst hat sich dann in diesem Beet ein wildes Sammelsurium an Wildblumen und Zierblumen (und Überresten von alten Himbeeren) ergeben und war zeitweise ein richtiges Dickicht.

Zur Vorbereitung der Umgestaltung im Frühjahr, stürzte ich mich im Herbst bei Wind und Wetter eine Woche lang ins Beet und holte alle Pflanzen (bis auf zwei Rosen und ein bisschen Randbepflanzung) aus der Erde.

Das Gemüseschlachtfeld an Tag 3

Um den Gemüseanbau für uns alle zu erleichtern, hatte ich die Idee Hochbeete zu bauen. Sie sind deutlich angenehmer aufgrund der Arbeitshöhe, leichter vor Unkraut zu schützen und sauber zu halten.

Gemeinsam mit unseren neu zugezogenen Nachbarn, wurde der Plan geschmiedet 4 hohe, rechteckige Beete für verschiedenen Gemüsesorten und zwei quadratische, halbhohe Beete rein für Kartoffeln zu bauen.

Als im Frühjahr endlich der Schnee weg und der Boden aufgetaut war, kam dann erst einmal Ernüchterung auf. Im ganzen Beet machte sich schon wieder jede Menge Unkraut breit und auch die Himbeeren spitzten schon wieder überall durch.

Am Frühlingsanfang die böse Überraschung, alles voller Unkraut

Also packten wir diesmal alle zusammen die Schaufeln und verbrachten wieder eine Woche damit das komplette Beet tief umzugraben und die Erde vom Unkraut und den Himbeerresten zu befreien.

Nach getaner Schaufelarbeit haben wir uns dann schnell entschieden ein Unkrautvlies in 10 cm Tiefe unterzulegen, um dem Unkraut das Durchkommen schwerer zu machen.

Den eigentlichen Beetbau hat mein Herzmensch übernommen. Aus Kanthölzern (7×7 cm stark), Brettern (3 cm stark)und rostfreien Edelstahlschrauben hat er uns die Beetrahmen gebaut. Die fertigen Beete haben wir, für die längere Haltbarkeit der Bretter, mit Noppenfolie ausgeschlagen.

Als die ersten beiden Beete platziert waren, kam die Idee auf, den Beetrand für die Zierblumen durch Vollziegel abzugrenzen. Ich bin immer noch sehr glücklich über diese Idee, weil der Ziegelrand das Beet sehr aufwertet und ihm eine klare Struktur verleiht.

Alles noch etwas schief, aber schon ein guter Anfang

Nachdem wir alle Beete gerade gerückt haben, die Ziegel alle verbaut waren, haben wir zum Schluss die Wege mit Rindenmulch aufgefüllt.

Viele intensive „Gartenwochenenden“ später waren wir zwar alle ausgepowert, aber das Endergebnis entschädigt alles. Gerade rechtzeitig zur Tulpenzeit sind unsere neugestalteten Gemüsebeete fertig geworden:

Zahlen und Fakten:

Größe der rechteckigen Beete: 1,40 x 1,00 x 0,5o Größe der quadratischen Beete 1,40 x 1,20 x 0,30

5 x 60 Liter einfacher Rindenmulch (sehr billigen) 3x 70 Liter hochwertigen, groben Rindenmulch als Deckschicht

Kosten insgesamt: 275,- (mit Vlies, Folie etc.)

Ich hab bisher immer gesagt, dass mir der grüne Daumen fehlt und meine Mama kann sicher bestätigen, dass ich mich immer um die Gartenarbeit gedrückt habe, aber irgendwie hat mich das Gartenfieber gepackt. Ganz sicher werde ich noch öfter etwas über den Garten berichten und habe auch gleich mal eine neue Kategorie auf meinem Blog hinzugefügt.

Vielleicht interessiert es euch auch, wie man vom Zimmerpflanzenkiller zum Hobbygärtner werden kann!

Ich wünsch euch einen schönen Restsonntag und hoffe ihr kommt gut durch die Sommerhitze!

Eure Nele

Veröffentlicht in Allgemein, Upcycling

Upcycling: Alte Kleiderbügel in neuem Gewand

Habt ihr euch auch die trüben Tage der letzten Wochen mit Basteln und Handarbeiten vertrieben? Ich habe die Zeit genutzt, um ein paar meiner schlummernden Projekte aus dem Winterschlaf zu holen und fertigzustellen.

Schon seit einer gefühlten Ewigkeit lagen hier 5 alte Holzkleiderbügel herum, die dringend ein Makeover benötigten.

Der rustikale Holzlook passt nicht so ganz zu unserer Garderobe, deshalb habe ich aus einigen Stoffresten Hüllen für die Bügel genäht. Das kam mir gerade recht, denn ich habe mir fest vorgenommen meinen Stoff- und Wollvorrat ein wenig zu reduzieren.

So sehen die Bügel in ihrem neuen Look aus:

Die fröhlichen Stoffreste haben mir schon Vorfreude auf den Frühling gemacht und vielleicht werde ich aus den Stoffabschnitten noch etwas für die Fensterdeko zaubern.

Da die Weihnachtsdekoration wieder in der Garage verräumt ist, sehen unsere Fenster ungemütlich kahl aus und könnten ein bisschen.

Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag

Bis ganz bald

Nele